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Ob dieser Umstand ihm die Aeder aus der Hand gewunden hat, oder sein Umgang mit fremden Menschen auf seine Denkweise von Einfluß war und ihm das Handwerk verleidete, ist nicht zu bestimmen. DaS Letztere ist das Wahrscheinlichere, denn in der lateinischen Metropole beschäftigte sich Gvgvl eifrig mit dem Lesen der Kirchenväter, pilgerte dann nach dem gelobten Lande, pole- misirte daranf'mit den russischen Schriftstellern über die Art und Weise, znr wahren Seligkeit zu gelangen, und legte endlich in einem Testamente ein Glaubensbekenntniß nieder, in welchem er alle seither ausgesprochen Ansichten widerrief. Eine Umwandlung der Art grenzt ans Wunderbare bei einem Autor, dessen Grundzug Sarkasmus und Ironie waren. Jedenfalls ist sie der „alleinseligmachenden Kirche" zuzuschreiben, und der Triumph, Gogol auf deu Weg des wahren Heils gebracht zu haben, keineswegs ein geringer.
Wochenbericht.
Atts England. — Die Staatsmänner, die sich durch eine siebenjährige Opposition auf ihre amtliche Laufbahn vorbereitet haben, sind jetzt seit mehreren Monaten in Besitz ihrer Portefeuilles, und es ist wol Zeit zu fragen, wie sie, abgesehen von den Principien, durch ihre persönlichen Fähigkeiten die ihnen zugewiesene Rolle ausfüllen. Principien kommen außer aller Frage, denn in der That scheinen sie feste Principien und bestimmte Meinungen für höchst überflüssigen Ballast zu halten, der über Bord zu werfen ist, wenn d,as Schiff dadurch besser zu segeln verspricht. Das ist selbst mit dem Lcbensprincip der Partei, mit dem Schutzzoll geschehe», obgleich die Zeit und die Stunde seines gewaltsamen Todes, und die Hand, durch welche derselbe bewerkstelligt worden, noch nicht vergewissert ist. Ja, in der That, der gewaltige Riese Protection, der »och vor einem halben- Jahre die von den Baumwollenlords tyrannisirten Pächter und Landbesitzer schrecklich rächen wollte, ist schmählich bei Nacht und Nebel von unbekannter Haud bei Seite geschafft. Nicht eiumal die Ehre einer öffentlichen Bestattung will man ihm gönnen, und seine Freunde sehen sich sogar des letzten Trostes beraubt über seiner Leiche zu weinen. Der Verdacht der That rnht auf dem geistreichen Kanzler der Schatzkammer, den der Verstorbene wegen früheren Versprechungen allzndringlich gemahnt habeir soll; der Minister aber behauptet lächelnd, der Niese habe in Folge der Verachtung, in die er bei der öffentlichen Meinung geratheu, selbst Hand au sich gelegt, uud versichert geheimnißvoll, er habe einen geeigneten Ersatzmann für ihn schon in, der Tasche. Einige Cabinctsmitglieder, wie z. B. der Marquis von Grauby, Lord Hard- wicke, glauben zwar noch an seine Wicdcrerschcinung, aber sie sind auch zufrieden, wenn der Kanzler der Schatzkammer, der eiu sehr geschickter Zauberer ist, ihnen deu Riesen als eine glänzende Möglichkeit in einer schönern Zukunft mit der Zauberlaterne an die Wand malt.
Mustert man die sonstigen Thaten des gegenwärtigen Torycabinets, so mnß man