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Vorwärtsschreiten des deutschen Geistes, der seit etwa 20 Jahren sich zuerst über Frankreich und England ausdehnte, und nun in der neuen Welt einen sehr energischen Brennpunkt gefunden zu haben scheint, jener träumerische Geist, der trotz seines mondscheinartigen Aussehens so viel revolutionairen Stoff in sich verbirgt, daß auch er in der Weltgeschichte seine ganz entschiedene Mission haben wird, so gut wie die materialistischen und idealistischen Schulen der französischen Philosophie im vorigen Jahrhundert. Wenn wir ans den entschiedensten Repräsentanten dieser geistigen Richtung in England, aus Thomas Carlyle, kommen, werden wir Gelegenheit haben, diese geheimen Fäden deutlicher zu entwickeln: das gegenwärtige Buch selbst erinnert durch seinen Ton und seine Tendenz wesentlich an das kurze Zeit früher erschienene „Leben Sterling's" von Carlyle, das weniger seines biographischen, als seines ästhetisch-dogmatischen Inhalts wegen Aufsehen gemacht hat.
Wochenb ericht. Aus England.
Die Miliz scheint es darauf abgesehen zu haben, Lord Rüssel zu Grunde zu richten. Seine eigene Milizbill stürzte sein Ministerium, die Milizbill seiner nun im Amte befindlichen Gegner hat so eben seinen Ruf als parlamentarischer Taktiker schwer beschädigt, seine Stellung als Parteioberhaupt aus das Ernstlichste gefährdet. Als am 23. im Unterhause die Debatte über die ministerielle Milizbill eröffnet wurde, schwelgte das Organ des ehemaligen Whigchess schon in der sichern Aussicht, sie den Manen ihrer Vorgängerin geopfert zu sehen, und prophezeite ihre sichere Verwerfung. Die bis zum Montag vertagte Debatte ergab aber die glänzende Majorität von 150 Stimmen für den ministeriellen Plan. Dieses Resultat hat Lord Ruffel lediglich seinem übermäßigen Selbstvertrauen, seiner eigensinnigen Unzugänglichkeit für fremden Rath zu verdanken. Seitdem er im Groll über die schlechte Disciplin seiner, schlaffgeleitcten Schaar den Commandostab von sich geworfen, hat er als Führer der Opposition eine Rolle gespielt, die ihm nach und nach seine besten und zuverlässigsten Anhänger entfremden mußte. Anstatt seine Partei aus einer breitern libcral-conservativen Basis neu zu con- stituiren, wendete er sich den Nadicalen zu, über deren geistiges Niveau er freilich weit bedeutender hervorragte, als über das seiner bisherigen Parteigenossen, und suchte sie durch neue Concessionen zu gewinnen. Anstatt ruhig abzuwarten, bis der natürliche Gang der Ereignisse die Säumigen und Fahnenflüchtigen seiner Partei die unbedingte Nothwendigkeit lehre, sich, ohne zu wanken, um ihren Führer zu schließen, wenn sie nicht Alles verlieren wollten, mischt er sich in jeden kleinen Streit, zeigt sich eifersüchtig gegen jeden mit ihm rivalisirenden Führer, und jedem Plane feind, in welchem er nicht die Hauptrolle spielt. Sein letzter und größter Fehler aber war seine Taktik bei der Berathung über die ministerielle Milizbill. Als noch während des Bestehens seines eigenen Cabinets das gegenwärtige Parlament eröffnet wurde, forderte die Königin