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die Japanesen, wenn man dem Bericht eines Scecadettcn trauen kann, in aller Eile Befestigungen, aus buntem Kattun, ganz wie die Chinesen, um die Fremden durch bloße Decorationen zu täuschen. Im Uebrigen find die Japanesen viel kriegerischer als die Chinesen.
Pariser Botschafte».
Die Fastenzeit geht vorüber; Ostern, das Auferstehungssest, ist vor der Thür, und trotz seiner Reden könnte der Präsident wol das Kaiserreich den glücklichen Franzosen als Osterei zum Geschenke machen. Die Vorbereitungen find längst gemacht; der Kaiscrmcmtel ist gestickt —, der socialistische Imperator kann sich nicht mit abgetragenem Sammet begnügen, und wenn er von Napoleon I. abgetragen worden. — Die Cavalerie schreit unter Ansührung des Kriegsministers selbst vivo l'emxereur. Die halbvsficiellen Journale, wenigstens die lithographirten Korrespondenzen, beklagen den Eigensinn Louis Napoleon's, der allgemeinen Stimme Frankreichs nicht Gehör geben zu wollen; selbst die Legislative ist der Mehrheit nach bereit, der unausweichlichen Nothwendigkeit zuvorzukommen und in der Antwortadresse aus die Thronrede selbst die kühne .That der Rettung II. hervorzurufen. Die Herren solgcn dem Beispiele jener Feiglinge, die sich nicht duelliren wollen und es wagen, sich eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Rußland und Preußen wären, dürfen wir anders dem Nostradamus nnd Cagliastro ihrer Botschafter trauen, dem Kaiserthume auch nicht abgeneigt, und wir eben so wenig als das Elysve oder die Tuilerien sehen ein, warnm man sich den consequcnten, in der Logik der Ereignisse liegenden Jux versagen sollte. Also vivv I'emxjre, 1'empiriz lor ever. Die europäische Diplomatie (Oestreich schmollt freilich), Miß Howard, die Ballettänzerin Pierr, die reizende Sylphe, deren Polizeimcister Louis Napoleon selbst ist, indem er cnsoun äs ses xss beobachtet, sie sehen alle mit gleicher Ungeduld dem glänzenden Spectakcl und der großartigen Parodie entgegen. Was will der arme Präsident machen, der gute Republikaner, der ehrliche Socialist, er fügt sich in das Unvermeidliche, er, der arme willenlose Mann, er thut was ihm seine Freunde vorschreiben, er rettet die Gesellschaft noch mehr, nachdem er sie schon so viel gerettet hat, und wieder klingt es in unsrer Brust vive I'empkrkur, und wir sehen im Geiste schon die vorher gekrönten Fahnen lustig im Winde flattern und die kaiserliche Armee vor ihrem Herrn und Gebieter mit stolzem Schritte vorüber defilircn. Ich weiß nicht wie viele Jahrhunderte blicken von den Ebenen Sartory'S zu ihnen hinauf, und der Geist des Cliquot'schen Fabrikats durchrieselt von neuem ihre Glieder; die Welt ist offen ihren Heldenthaten. Die Epoque der Epigonen beginnt, der Trommclschlag erdröhnt und en avant, vive 1'em-
p,-r«zurl____-Lächeln Sie nicht über meine kaiserliche Begeisterung, sie liegt in der
Lust, und wenn auch aus Cayenne und Algier herüber ein anderer Wind bläst, das sind nur obligate Schlagschatten des neuen Wonnercichs, das kümmert keinen großen Geist. Alles fühlt sich von gleichem Enthusiasmus durchdrungen, und die Familie des Präsidenten, nicht blos seine bezahlten Diener, denken bereits wieder an ihre vergangene Größe und an ihren künstigen Glanz. Der Exkönig von Westphalen und hohe gegen-