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soll seiner ursprünglichen Bestimmung zufolge wieder ein fester Platz werden. Raphael, Tizian, Correggio, Rembrandt,^ Rubens und die anderen glorreichen Bewohner des reichsten aller Museen werden mit in das politische Getreibe gezogen, und wer weiß, welch herrlichen Kunstschatz wir bei einer nächsten Bewegung einzubüßen haben werden. ' Das Budget hat Louis Bonaparte auch in Belagerungszustand erklärt, und er nimmt sich vor, über die Ressourcen des Landes durch einfache Decrete zu verfügen, wie er über das Eigenthum der ehemaligen Herrscherfamilie Frankreichs verfügte. Die Absetzbarkeit der Nichter ist auch eine buonapartistische Neuerung geworden, die bereits ihren Ansang genommen, und der Kaiser Louis Bonaparte wird vom zehnjährigen Präsidenten sagen können, was Alexander von seinem Vater Philipp sagte: Dieser wird Jenem Nichts zu thun übrig lassen. Die Wirksamkeit unsres Regenten von Staatsstreichsgnaden erstreckt sich aber nicht blos auf Unterdrückungs-, Vertheidiguugs - und Angriffsmaßrcgeln nach allen Seiten hin, er hat seine socialistischen Velleitäten, trotz der Morphine, welche die Communiquks des Moniteurs der aufgeregten Bourgeoisie eingegeben, lange nicht aufgegeben, und man lispelt leise von einer Art gracchischem Gesetze, von einem Plane ä 1s Lsboeuk, welches die Gemeindegüter des Landes zum Gegenstande haben soll. Louis Buonaparte soll beabsichtigen, die Gcmeindcliegcnschasten zu Gunsten der Armen der Communen vertheilen zu lassen. Georges Sand und Laurent (äe haben also nicht vergebens auf den Socialismus Buonaparte's
geschworen, und Huber wußte sehr wohl, was er gethan, als er sich von der Politik zurückzog. Der Präsident arbeitet für sie ... . Unter solchen Auspicien geschehen die Vorbereitungen zum neuen Kaiserreiche, und Sie mögen nun selbst erwägen, wie dünn das Haar ist, an dem der Friede Europa's hängt. Die Diplomatie läßt sich auch nicht einen Augenblick täuschen, und der Kladderadatsch mit seiner Caricatur auf den Frieden ist der treffendste Leitartikel, der sich über unsre Stellung zum Auslande schreiben läßt. Herr Kladderadatsch macht uns, beiläufig gesagt, hier viel Vergnügen, er paßt ganz für uns Pariser, wie wir jetzt sind. Uns erscheint er hier als eine höchst radicale Märzerrnngenschast Deutschlands, als geistreicher, wie irgend Jemand hier zu sein wagt; ja als höchst charaktervoll und ethisch, gegenüber unsren politischen Sittlichkeiten.
N e u e B ü ch e r.
Meine Bekehrung zur christlichen Lehre und christlichen Kirche, von Franz v. Florencourt. —' Die Capuzinaden dieses Buchs gegen den Protestantismus haben für uns kein Interesse; sie sind nicht besser und nicht schlechter, als die ähnlichen Geständnisse zahlreicher Konvertiten, die ihren ungewöhnlichen Schritt durch starkes Schimpfen gegen die Gemeinschaft, von der sie sich getrennt haben, zn rechtfertigen suchen. Herr v. Florencourt gesteht selbst zu, daß er von der Lehre des Protestantismus nie Etwas verstanden habe, und um dies zu erklären, giebt er uns Enthüllungen über das Wesen des Protestantismus, die gerade so aussehen, als wenn ein Jesuit ein gebildetes Weltkind dadurch dem Protestantismus abtrünnig machen wollte, daß er denselben als den Ausdruck der gedankenlosesten religiösen Bornirtheit