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Robert Schumann. 2.
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zeichueteS. Die Bilder aus Osten, op. 66, vierhändige Klavierstücke, find nach Rückert's Makamen gearbeitet.

Von mehrstimmigen Gesangswerken sind anzuführen: op. 62, Drei Lieder für 4 Männerstimmen; Nitoruelle für Männerstimmen c>i>. 65; Nomauzen und Balladen für gemischten Chor, c>x>. 67 und 75; Adventlied für Chor nnd Orche­ster, op. 71; Spanisches Liederspicl für Solo, Chor und Pianoforte, op. 7/t; Noulanzen für Frauenstimmen, op. 69 und 77; -4 Duetten, vp. 78, und Album für Gesang (eine Stimme), op. 79. Das letzte Werk geht von gleicher Absicht aus, als die obeu erwähnten Werke für Clavier; es enthält zu den ansgcwähl- testen Texten die einfachsten finnigsten deutschen Melodien. Die angeführten mehr­stimmigen Werke sind in bedeutendem Grade hinsichtlich ihrer Ausführbarkeit unterschieden, so ist ox. 62, obgleich vou tiefem Gehalte, nnr durch die ausge­zeichnetsten Stimmen uud die sichersten Sänger zu execntiren; 0p. 65 ist sowohl wegen seiucr Formen als seiner Texte nnr ein Werk für Künstler ans hoher Bil­dungsstufe. Leichter auszuführen nnd theilwcise hinreißend schön find die Roman­zen und Balladen für gemischten Chor und das spanische Liedcrspiel.

Dies siud die hauptsächlichsten Compositionen Schnmann'ö, von ihrem An­fange an bis zu op. 80. Die wenigen über diese Anzahl erschienenen Werke wird der selbst mit Fleiß anffnchen, welcher in diesem kurzen Abrisse über die künstlerische Thätigkcit eine Aufmunterung fand, sich mit diesem genialen Ton­künstler in eine nähere geistige Beziehung zu setzen. Und dies war der eigent­liche Zweck dieses Aufsatzes: er soll Propaganda machen für den Meister, der von vielen Seiten bis jetzt geflissentlich gemieden wurde, den Andere noch gar nicht kennen. Und so schließt der Verfasser in dem Glauben, daß seine Meinun­gen nicht falsch gedeutet werden dürfen, da sie ans redlichem Herzen geflossen sind und ihm wenigstens einige Erfahrungen in der Kunst zur Seite gestaudeu haben.

Studien zur Geschichte der französischen Nomantik.

Johauua vou Vaudrcuil.^

Der genannte Noman ist in Frankreich wie in England mit großem Beifall aufgenommen worden, uud er wird sich voraussichtlich auch in Deutschland Bahn brechen, um so mehr, da der Uebersetzer sich Mühe gegeben hat, über das Niveau der gewöhnlichen Fabrikarbeiter hinauszugehen.

Johanna von Vaudreuil gehört zu jeuen Erzeugnissen des neuerwachten Chri­stenthums in Frankreich, denen man seine Anfmerksamkeit nicht entziehen darf, auch wenn man mit ihrer Richtung unzufrieden ist. Das Buch ist so religiös gehalten,

*) Aus dem Französischen von C. van Dalen. Erfurt, Villaret.