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Georg Büchner.
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von Weidig dem größern Publicnm appretirt) schließen, daß die Partei kein Mittel scheute, auch nicht das der Lüge (die Darstellung des Steuersystems als eiues Diebstahls an den Armen ist von Seiten eiues gebildeten Mannes eine Lüge), um anfs Volk zu wirken, und daß sie vor den blutigsten Konsequenzen nicht znrückbebte. Und noch dazn eine Nevolntion heraufbeschwören aus Laugeweile und Blasirtheitü Hamlet-Leonce an der Spitze eines Jacobinerclubbs kommt mir vor wie Nero, als er Rom anzündete, um eiueu schauerlich schöuen Aublick zu haben. Es fällt mir nicht ein, die Schuld dem Einzelnen aufzubürden, aber es ist ein böses Zeichen für die Zeit; es ist das Unheimliche an jener skeptischen Selbstbeschanung, die uns die Nomantik gelehrt; das böse Wesen jenes Pessimismus, der eigentlich aus aristokratisch frühreifer Ueberbilduug hervorgeht, und der nachher in unserer sogenannten Demokratie seinen Bodensatz gelassen hat. Ob ich meine Blasirtheit mit demokratischen oder pietistischen Phrasen beschönige, darauf kommt am Ende wenig an.

Hatte sich Büchner bei längerem Leben zu einer gesunderen, männlicheren Weltanschauung, zu einer reineren Poesie durchgearbeitet? Ich glaube es; er überragt, trotz seiner Jugend, fast alle Poeten seiner Schule au Taleut wie an Tiefe des Gefühls. Mit Gewißheit läßt sich doch darüber nichts ausmachen. Es ist in seinem Denken schon etwas so frühreif Fertiges, sein Skepticismus und selbst seine Exaltation haben so wenig Jugendliches, daß man sich die weitere Entwickelung uicht recht vorstellen kann. Er würde immer iu der Reihe der Neflexionsdichter geblieben sein, der Hippel, Arnim, Kleist, Grabbe, Hebbel, jener Dichter, bei denen das schärfste, kälteste Denken hart an die unheimlichen Nebel des Wahusiuus streift. .s. 8.

Maximilian Nobespierre.

Trauerspiel in 3 Acteu. Von Robert Griepenkerl. Bremen, Schlodtmann.

Als sich dieses Drama noch im ersten Stadium seiner Popularität befaud, d. h. im Sradinm des Vorleseus, war die Charlatauerie in der Anpreisung desselben so uuerträglich, daß wir der Begeisterung einige Dämpfer aufsetzen zu müssen glaubten. Die zweite Probe, die Aufführung, hat unser Urtheil bestätigt, das Stück hat fast überall Fiasco gemacht. Jetzt, wo das Buch gedruckt vor uus liegt, kommen wir noch einmal darauf zurück, zum Theil veranlaßt durch die Nichtsnutzigkeit ziemlich aller historischen Stücke, die seit der Zeit über die Breter gegangen sind, uud denen unser Robespierre, wenigstens in Beziehung auf den Plan, uoch immer als Muster entgegengestellt werden kann.