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Ungarn und Deutschland :
(aus Pesth.)
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ein Uebergangsstadium bilden können, in welchem der liberalen Partei große Kämpfe bevorstehen, so können und sollen wir rüstig au dem großen Bane der Zuknnft mit arbeiten, der uus selbst eiust zur Stütze dienen wird. Ich betrachte also die Dresdener Conferenz als ein höchst bedeutendes Moment sür die Lösuug der ungarische» Fragender Magyar weiß jetzt, was er zu thun hat. D.

Die Generale v. Bonin, v. Willisen nnd v. d. Horst

in Schleswig-Holstein.

Drei höheren preußischen Osficieren ist die Stellung eiues Oberansührers der schleswig-holsteinischen Armee durch die Wahl der Statthalterschaft zn Theil geworden, uud wichtigen Einfluß hat ihre Leitung aus das Geschick des Landes ausgeübt.

Der erste, General von Bonin, war im Frühling 1848 als General einer preußischen Liuieu-Jufantenebrigade nach Schleswig-Holstein gekommen, hatte wesentlichen Antheil an der Erstürmung der Dannewerke und Einnahme der Stadt Schleswig durch die preußischen Truppen gehabt. Dies uud der gute Ruf, den Bonin sich bei seinen Soldaten wie bei der ganzen Bevölkerung erworben hatte, bewog die damalige Landesregierung, beim König von Preußen anzusuchen, daß der General ans einige Jahre in schleswig-holsteinische Dienste übertrete und ein Heer orgauisireu helfe. Ju Berliu bewilligte man dem General den erbetenen Urlaub auf unbestimmte Zeit mit dem Vorbehalt der eventuellen Zurückberufuug. Die Wahl desselben war eine sehr glückliche, man hätte damals keine geeigne­tere Persönlichkeit finden können. General Bonin ist der Schöpser des schleswig-holsteinischen Heeres, zumeist seinen Bemühungen verdankt das Land, daß es, wenn auch nicht mit Glück, so doch mit Ehren dies ganze Jahr den Kampf gegen eine durch die Flotte verstärkte dänische Ueberinacht aushalten konnte, und die Daukbarkeit des Landes war es, welche den größten der kleinen Kriegsdampfer des Landes mit dem NamenBonin" schmückte. Wohl war es keine kleine Aufgabe für den neueu Führer, im Winter 184849 ein tüchtiges Heer zu bildeu. Zwar war der Wille dieses edlen Volksstammes der beste, mit größter Bereitwilligkeit wurde allen Anordnungen des Generals nachgekommen, uud waS das Land an Geld und Menschen zu geben vermochte, zu seiner Verfügung gestellt; aber doch fehlte es an tüchtigen Officieren, noch mehr an Unteroffizieren nnd am meisten in dem friedlichen Volke selbst an jenem militärischen Jnstinct, welcher z. B. in den alten preußischen Provinzen vorhanden ist uud dort jede militärische Organisatiou so leicht macht. Tüchtige fremde Osficiere uud Unteroffiziere

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