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Die gegenwärtige Lage des Ministeriums Russell.
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sich vor einer Niederlage zu schützen. Als Herr Baillie einen Antrag ans ein Tadelsvvtnm in der Ceylon'sche» Angelegenheit stellte, erklärte der edle Lord sofort, daß er von der Annahme dieses Antrages das Schicksal des Cabinets ab­hängig mache, worauf Herr Baillie ans Rücksicht ans den kritischen Stand der parlamentarischen Geschäfte seinen Antrag zurücknahm. Freilich ist Lord Jorriugton, der zu tadelnde Exstatthaltcr von Ceylon, ein naher Verwandter Lord I. Nussells.

In diesem Lichte zeigt sich uns das Whigministerium, seitdem es wieder ins Amt getreten ist. Ucberall beseelt von dem Bestreben, nur durch Furcht vor einem gegnerischen Ministerium die unbotmäßig gewordenen Anhänger wieder zn gewinne»; nirgends sieht man einen Versuch, eine große Partei durch eine Maß­regel voll allgemeiner nationaler Bedeutung um sich zu schaarcn, und überall die Neiguug, widerstandslos auf dem Rücken einer launenhaften Majorität der Pro- rogatiou eutgegcnzuschankelu, wenn nnr die Klippe der Budgetsverweigerung ver­mieden wird. Daß dabei seine Popularität, nud namentlich die seines Führers, nicht gewinnt, ist natürlich. Immer lauter werde» die Klagen, daß die leitenden StaatSmäuuer der Whigs, so groß ihre frühern Verdienste um die Freiheit Eng­lands sind, sich jetzt abgenutzt habeu, nud lieber für das Interesse ihrer Partei, als für das Wohl des Landes sorgen; daß sie mit scheuer Eifersucht auf auf­kommende Taleute blicke», anstatt sie mit Eiser anzuwerben, wo sie durch einen Fortschritt in der Gesetzgebung oder eine Reform in der Verwaltung leicht zu gewinnen wären; daß sie bei Anstellungen von großer Wichtigkeit sich von den niedrigsten Parteirückstchtcn leiten lassen, nnd daß sie, selbst unfähig oder nicht geneigt znm Erfinden praktischer Gesetze, welche den Bedürfnissen des Volkes abhelfen oder zuvorkomme», Audere vom Handeln abhalten, welche die Forde­rungen der Zeit kenne», nud Muth und staatsmännische Weisheit genug haben, um sie zu befriedigen. Mehr nud mehr wünscht man, daß die ältern Mitglieder der Whigpartci sich vom politischen Schauplatz zurückziehen, nud die noch nicht abge­nutzten jüngern Kräste sich mit den energischen nnd praktischen Pceliten ver­einigen möchte», nud die Erklärung Sir I. Grahams, in eine Erweiterung des Wahlrechts willigen zu wollen, ist schon ein bedeutender Schritt in dieser Richtung.

Die Grosideutfchen und die Demokrateu.

Der Eintritt Gesawmtöstrcichs in den Deutschen Bund, von Professor Bülau. Erfahrungen aus den letzten drei Jahren. Ei» Beitrag zur Kritik der Mittclparteicu, von v. U»ruh.

Wir lassen uns bei der Kritik unsrer Gegner nicht weiter aus eine mvue >Liw«i>ooUv» ein. Die Geschichte der letzten Jahre ist nun nach allen Seite»