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Literarischer Wegweiser : Geschichte.
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eine Wiog.vaip.hic (Freiburg, Herder Wer.l.ags!bU!chhändlu!Ug). die gediegene Geschichltsdarlstellnng mit! eribaulicher Volkstümlichkeit .geschickt verbindet. Ein« gro.ße Freude ist es, .anzeigen Zu köm,en>, daß Robert Davidfolhi« seine durch den Krieg un>terbrocheneGeschichte von Florenz" wieder fortführt (Berlin, E. S. Mittler u. Sohn!), und im Gang dieses! Mo.numen.talw!er!kes nun- eben vn die Schwelle der Zeit .gelangt ist, da Florenz ein «»«wPÄischer Ort zu. werden bc.giu!Nt. Freilich dach der -Leser «us dem Untertitel des neuen (vierten) Wandels Die FrÄhzeit der Florontine!r Kultur" .nun nicht schließen, daß er schön in die Gemeiuschast! der Brunelleschi ründ Ghiberti enitlassen wird; noch sind wir bei den mittelalterlichen! Su>KstruKtionen ober wer tiefer sehen -und den Boden verstehen will, ans dem die Wunderblume des-Quattrocento sproß, der muß. sich mit diesem G«ch befreunden, dessen! Verfasser wir nngeschmölerte Kraft zur Fortführung wünschen.

Mus dvm> Altertum ist zu nennen der erste Wand' eines monumentalen Unternehmens, das der deutschen Wissenschaft Ehre macht, wie auch dem Verlag und dem Großindustriellen, die sein Erscheinen in dieser Zeit ermöglicht haben. Es, handelt sich nm U. KchrstedMGriechisch« Staatsrecht" (Göttingen. Vcmdenhoeck u. Ruprecht), welches Mmninsens klassischem «,Rümischvm> Staats­recht" sieh ohne Schen zur Seite stellen darf, wenn. Kahrstedt in dem lüuftigctl Bänden' für Athen .und die hellenistischen Monarchien das duvchslührt, was dieser erste Wmld! für den° merllwnr1dji>g!en> Staat der Spartaner leistet. Man liest z. B., wie Kahrstedt die Heloten, ihm zufolge lein unterworfener VoMs- stamm, sondern vcrariute Bürger", oder den archaischen Staat schildert, nm sich zu Abcr.Migen, daß mau .an Weite des. Blickes, moderner Auffassung und ni^vegender Kraft sich an die bestell Muster unserer Geschichtsforschung erinnert fühlt. Zn empfehlen, find dann noch die beiden neuen ins Deutsche übersetzten Werke G. Ferreros,Die Frauen der Zäsciren" undDer Untergang der antiken Zivilisation" (Stuttgart, Verlag Julius Hossmanii).

Die strenge Wissenschaft geht nicht! immer mit dem italienischen Historiwr einig, aber willig überläßt sie ihm die Palme des glänzenden Stils und einer in der Wahl der Gegenstände wie der GesichtÄpuuiktc 'hohen! Gabe, das PublKum in den Bann serner Zeiten! W ziehen. In anderer Weise lann mm« dies auch von den! ,/Hethitischen Gesetzen" hoffen, die Friedrich und Zimmern in Uiebersetzung vorlegen! (Leipzig, I. C. Hiurichs Buchhandlung). Halben! seinerzeit Hammurabis Gesetze allgemeines Aussehen erregt, so heischt auch dieser älteste GesetMKxt vou indogermlaiLischer Herkunst Beachtung.'

Zum Schluß wollen wir nicht versäumen, die historisch-politische Jahres- Übersicht für ISA. aus den Schreibtisch des PoilMewS und Historikers zu wünschen, die Hermann Hang in vorzüglich ausgebauter' Fortführung der Egelhaasschen Uebersichten geliefert! hat (Stuttgart, Earl Krabbe Verlag!).

Der MeMr.

Neue Bücher.

Rudolf Gucken. .Der Sinn und Wert des Lebens. Leipzig, Quelle u, Meyer.

Bücherei von Berg und Wald, vom Weidpfad und vom Schuppen wild. Band l7. Raoul H. Franc«. Ewiger Wald. Leipzig, Richard Eckstein.