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Hier türmen sich Schwierigkeiten aus, wegen iderer es sich -empfiehlt, den Behörden einen! »veiten SpiÄlra-um zu lasseni »uiid dem Zuisatz zum Knippe'lei- paragravhen eine Fassung dahin zu gelben:
Straffrei ist das Bcrnn-oten an Prostituierte, wenn damit bei» Ansbeuten und kein Anwerben oder Anhalten zur Unzucht verbunden ist und wenn alle Anordnungen befolgt werden, die die Behörde au« ethischen uud hygienischen Gründen getroffen hat.
Das elsaß-lothringische Problem.
Von K n r t R h e i i-i d o r f.
Zum «innnd fünfzigsten Male jährte sich im Februar d. I. der Tag, an dem die -Bevollmächtigten der dritten Republik den Präliminarfricden zu Versailles unterschrieben, der Elsaß und Deutsch-Lothringen wieder mit Deutschland vereinigt«. Ungefähr ein halbes Jahrhundert später wurde wiüderinm in Versailles die „Reintegration" der -beiden Provinzen in Frankreich vollzogen. „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um >esi zn besitzen." Anklage und Urteil zugleich liege» in diesen Worten. Zn spät bemüht sich, heute die berufenste V-or- kämpferiui für die deutschen Ansprüche aus Elsas; ^Lothringen, die deutsche Geschichtsschreibung, ihre Unterlassungssünde .wieder gut zu machen. Um jeden Schein der Parteilichkeit zu vermeiden, hatte sie es im allgemeinen albgelehnt, ihre Kräfte in den Dienst der Politik zu stellen. Und doch war es gerade bei Elsatz-Sodhringvn so leicht, die Briü-cke ZU schlagen. Aber allzu sehr stützte man siich auf -alte historisch begründete Rechtstitel, die der großen- Masse des Volkes nicht bekannt waren. -Jetzt, nachdem der „Frieden" von Versailles die „Macht" an die Stelle des „Rechts" gesetzt hat, wird dem deutschen 'Volke nnd der Welt das deutsche Recht auf Elsaß-Lothringen unterbreitet. Noch in der letzten Kriegszeit sprang A. Schulte in die immer größer werdende Bresche und suchte mit seinem vortr-eslfich-en Buche: „Frankreich und das linke Nhcinufer" den u-n>- heilvollen Fehler deutscher Wissenschaft wieder gutzumachen. Zu spät folgten Spähn nnd Stählin. Dann trat ein alter Kämpfer für Elsaß-Lothringen, der Düsseldorfer Archivdirektor Paul Wentzcke, wieder für die nene deutsche Irre- dcuta Mi« Liberrhein in die Schrankein.
„Der deutschen Einheit Schicksalsland" München 1621), ein« kurze und doch treffliche Kennzeichnung Elsaß-Lothringens! Seine Geschichte und seine Rolle in der -Geschichte seit den Freiheitskriegen läßt der Verfasser a>n dem Leser vorüberziehen. Mit Recht stellt Wentzke die 'Verbindung Avischen innerdeutschem und -Weltgeschichtliche-M! Geschehen her. Denn Elsaß--Lothringe-n war von dem Augenblick, wo das staatliche Sonderleben in ein neues Stadium trat, wo die Staatengeschichle die Territvrialgeschichte bei Seite schob, ein iuter national es Problem. Es ist ein typisches Beispiel für die Wechselbeziehungen zwischen Innen- nnd Außenpolitik. Das hat man in Deutschland bisher leider allzu sehr übersehen. Auch Wentzcke verfällt wieder in diesen Fehler, obwohl er ihn erkannt hat. In seiner Darstellung kommt die außenpolitische Seite des elsaßlothringischen Problems nur wenig .zur Geltung!, sie wird durch die inner- politischen- Fragen -nahezu erdrückt. Stellt M. Spähn »mehr die inneren Verhältnisse -Elsaß^Lothrin.gens in den Vordergrund, so zeigt Wentzcke, -wie sich die beiden Provinzen im deutschen lParteiletben! von 1848 an widerspiegeln nnd