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Weltspiegel.
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hinzugeben. Leider aber muß man in diesem Optimismus ein sehr be­scheidenes Maß innehalten. Denn man muß immer bedenken, daß die Verstimmungen der Ententemächte gegen Poincarö ihre Ursache darin haben, daß seine Politik in ihrer Maßlosigkeit und dabei ihrer Abhängigkeit von einer zur Unvernunft aufgestachelten und seit Jahren durch systema­tisches Belügen irregeführten öffentlichen Meinung ihre eigenen Kreise stört; keineswegs aber haben sie auch nur >das geringste Bedürfnis, für Deutsch­land mehr zu tun, als ihren eigenen Zwecken entspricht. Dazu kommt die Persönlichkeit Lloyd Georges, der mehr seinem Temperament und seinem politischen Instinkt solgt als irgendwelchen Grundsätzen, der jedes Mittel ergreift, um wie ein geschickter Advokat feinen nächsten Zweck zu erreichen oder irgend einen Eindruck zu erzielen, niemals aber eine fest gezogene staatsmannische Linie in seinem Handeln erkennen läßt. Daher müssen wir wenigstens darauf gesaßt sein, daß die Sache wieder mit einer Ver­ständigung auf Deutschlands Kosten endet.

Diese Befürchtung ist um so begründeter, als gerade in dieser Zeit einer gesteigerten Spannung zwischen Frankreich und England in der Repara- tions- und Schuldenfrage wiederum ein Konflikt im nahen Orient fein Haupt erhebt. Der Streit zwischen Griechenland und jener türkischen Macht, die unter Kemal Pascha in Angora in stolzer Unabhängigkeit und unbekümmert um Konstantinopel und den längist nicht mehr freien Sultan die nationalen Rechte des türkischen Volkes auf Anatolien aufrecht erhält, ist einmal wieder aufgelebt. Die Erfahrung, daß dies jedesmal geschieht, wenn Frankreich sich in seinen Plänen gegen Deutschland durch England gehemmt sieht, in Verbindung mit der Tatsache, daß Frankreich der Pro­tektor der Kemalisten ist< wogen seiner Pläne in Syrien), während Eng­land seinen Einfluß im Orient durch Begünstigung der griechischen An­sprüche zu wahren sucht, gibt zu denken. Bis jetzt hat England Frankreich ledesmal nachgegeben, wenn ichm Frankreich Gelegenheit gab, den Schein SU retten, als besäße es noch das alte Prestige im nahen Orient. Es kann nun freilich auch einmal anders kommen!. Diesmal scheint es, als ob die Griechen mit ihrem Versuch, sich Konstantinopels zu bemächtigen und Smyrna für sich endgültig zu retten, den Kürzeren ziehen. Wir werden auf diese Fragen ein ander Mal in größerem Zustunmenhange

Vom lebendigen Kriege.

Zwei Bücher einer neuen Verkündung.

Von Alex von Franke nberg.

Wichtig nehmen alle das Sterben, aber noch ist der Tod kein Fest. Noch erlernten die Menschen nicht, wie man die schönsten Feste weiht. Frei znm Tode und frei im Tode, ein heiliger Neinsager, wenn es nicht Zeit mehr ist zum Ja: also versteht er sich auf Leben und Tod. In eurem Sterben soll noch euer Geist und eure Tugend glühen, gleich einem Abendrot um die Erde: oder aber das Sterben ist euch schlecht geraten". Nietzsche:Also sprach Zarathustra."

Nahezu vier Jahre sind feit jenem Tag vergangen, an dem die Stahlge­witter auf Schlachtfeldern für unser Volk eingetauscht wurden gegen Fron­

zurückkommen.

Literarischer Wegweiser.