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schlendern, in dem ich am Tage die Blumen betrachte und des Nachts den Mond. Wenn e seinen netten, feinen Herrn gibt, der gebildet, klug, geschickt, hübsch und von gutem Geschmack ist, so will ich mich mit ihm für dieses Leben vereinigen und mit ihm das Vergnügen teilen, später in einem Grabe von rosenrotem Marmor beerdigt zu werden."
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Hauptsächlich benutzte Literatur: Viktor Hahn: „Goethe und die Sprache der Bibel" im Goethejahrbuch VIII. 1887. — O. Weise: „Aesthetik der deutschen Sprache." 4. Aufl. — N. M. Meher: „Deutsche Stilistik" und „Die altgermanische Poesie" von demselben. — G. Büchmann: „Geflügelte Worte." 25. Auflage. Neu bearbeitet von Bogdcm Krieger.
Elsah-Lothringische Fragen.
Von einem Elsäff er. (Vgl. Nr. 20. 21, 22, 28.) S. Elsässische Parteifehden.
Vor einigen Wochen berichteten wir über eine Elsässerpartei des Herrn Zorn von Bulach, deren Gründungsversannnlung im Straßburger Sängerhaus zu scharfen Auseinandersetzungen und, in der Folge hiervon, zu lebhasten Radauszenen geführt hat. Zu den ausgezischten Rednern gehörte der voraussichtliche Zentrumsführer — die Partei hat sich nach dem Rücktritt Dr. Pflegers offiziell noch kein neues Haupt erkoren — Dr. Walter. Deput6 Walter blieb es vorbehalten, in der Pariser Presse den Fall Bulach an die große Glocke zu hängen. So geschehen in einem größeren Artikel des „Journal des Debats". Dieser Artikel lief auf eine Verächtlichmachung Bulachs hinaus — der kurzweg als „politischer Narr" bezeichnet wird — sowie auf eine sehr absichtliche Verdächtigung der radikalen Parteien, die sich in der Versammlung nicht genügend zur Wehr gesetzt hätten. In taktischer Uebereinstimmung miteinander haben sich nun die beiden führenden Organe der „radikalsozialistischen Partei", nämlich die „Röpublique de Strasbourg" und das „Metzer Freie Journal", mit dem in den Beweggründen nicht ganz durchsichtigen Angriff des Herrn Dr. Walter auseinandergesetzt. Von einem Diskussionsredner der Radikalen sei in der Versammlung der Wunsch geäußert worden, die Gründung einer neuen Partei zu unterlassen. „Wir müssen uns", habe er ausgeführt, „den großen französischen Parteien anschließen und dürfen keine kleine regionale Partei gründen. Ist das mit der neuen Partei gemem- same Sache machen?"
Die „Rüpublique" ihrerseits glaubt in dem Walterschen Artikel eine behördliche Beeinflussung wittern zu dürfen und spielt dabei auf die Straßburger Regierungsbehörde, das Commissariat gensral an. Psychologisch erkläre sich ein solches Vorgehen durch den notorischen Ehrgeiz der Zentrumsführer . . . Damit stimmt sehr Wohl zusammen, daß gerade die offizielle Zentrumspresse den neulichen Vorgängen am entschiedensten und nachdrücklichsten von allen Blättern