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Literatur.
bartlosem Gesicht, glänzenden, schwarzen Angen nnd N'vhllvollendenl Lächeln. Er überwachte das Spiel, sowohl die Croupiers als auch die spielende Gesellschaft, und als er Alfons bemerkte, wie dieser suchend umherschritt, lud er ihn endlich mit einen, freundlichen Winken ein, den an einer Seite eben leer gewordenen Stuhl einzunehmen.
Aber Alfons dachte, es sei nicht klng, zu spielen und lehnte mit höflichem Kvpfschütteln ab.
Sie spielen nicht, mein Herr? fragte ihn ein Amerikaner, mit deni er beim Diner Bekanntschaft gemacht und der nun zwei hübsche junge Damen zum Spiel begleitet hatte.
Ich spiele niemals gegen die Bank, erwiederte Alfons, es müßte denn sein, daß der Bankier die Zsros und die Doubles opfern wollte oder im Faro die beiden letzten Karten.
Ah, da wären Sie im Vorteil, sagte der Amerikaner lachend.
Der Bankier wäre immer noch im Vorteil.
Wie wollen Sie das beweisen? Ich wette hnndert Dollars, daß Sie das nicht können.
Ich will es Ihnen ohne Wette beweisen: Der eine Vorteil des Bankiers ist der, daß er nur darauf zu achten hat, keine falsche Taille zu machen, und dadurch wird die Ruhe, welche ein Spieler besitzen muß, um Genuß zu haben, nicht im mindesten gestört, während der Pvinteur sich den Kopf zerbricht, um Chancen für sein glückliches Setzen auszuklügeln. Der zweite Vorteil ist der, daß er seine eigne Karte wenigstens eine Sekunde früher zieht als die des Pvin- teurs uud so sein Glück früher als sein Gegner genießt.
Vsr^ g.vutö, sagte der Amerikaner, Sie hatten Unrecht nicht zn wetten. Sie hätten jetzt hundert Dollars mehr in der Tasche.
Alfons trat an das Fenster und blickte nach der See hinaus, die jetzt wie ein dunkler polirter Metallschild zn seinen Füßen lag, und von dem aus das leise dumpfe Brausen der am Gestade spülenden Wellen cmpordrcmg »nd einen wunderlichen Grundton zu dem Klingen des Goldes, dem Flüstern und Rauschen der leichtsinnigen Gesellschaft bildete. Alfons konnte den Anblick der stillen See und des leuchtenden Nachthimmels nicht gut ertragen; es stimmte ihn ängstlich. Er war doch nicht oberflächlich genug, um sich wohl zu fühlen in der Lage, in die er sich gebracht hatte. Er bedürfte neuer Aufregung. Er griff in 5>ie Tasche, nahm zehn Napolevnsd'or ans dem Portemonnaie und trat an den Tisch, um aller seiner Klugheit zum Trotz doch zu Pointiren. Da sah er den Prinzen mit der Engländerin eintreten, sich mit der Miene von Habituvs an das Roulette setzen nnd einen Haufen Gold und blauer Scheine vor sich hinlegen. Es durchzuckte ihn ein Gedanke. Er steckte sein Geld wieder ein nnd entfernte sich eiligen Schrittes, indem er mit pochenden Schläfen den nächsten Weg nach der Villa des Prinzen einschlug. (Fortsetzung folgt.)
Literatur.
Die Pflanze, Lorträge aus dem Gebiete der Botanik twn Dr. Ferdinand Cvhu, Professor an der Universität zu Brcslim. Breslau, I. N. Kerns Verlag (Max Miller), 1882.
Das vorliegende Werk ist aus einer Reihe von Vortragen entstanden, welche der Verfasser, der zu den hervorragendsten Botanikern Deutschlands zahlt, in ver- schiedcnen deutschen Städten gehalten und in ihrer ersten Fassung iu verschiedenen