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Die Väter des Manchestertums : 3. Adam Smith und Ricardo.
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Der zweite deutsche Gcographentag.

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denz jener späteren Freihändler, die den Ruf nach Ausdehnung des Wahlrechts durch Gewährung von billigem Brot nach Abschaffung der Koruzölle beschwich­tigen wollten. Die zitirte Schrift Ricardos liefert den vollen Beweis, daß er sich den Prinzipien des Individualismus nnd nur aus dem Grunde anschloß, weil er die materiellen Interessen des Kapitals befördern wollte."

Wir sind, wie Held, keine prinzipiellen Anhänger des allgemeinen Wahl­rechts, aber wie diesem, so erscheint auch uns eine Beschränkung des Wahlrechts auf den Besitz als die Folge einer politischen Anschauung, wie sie sich kurzsich­tiger und ungerechter nicht denken läßt, ja als Gegensatz zu aller politischen Anschauung; es heißt einfach die Herrschaft der gesellschaftlichen Macht des Be­sitzes an die Stelle der Staatsidce setzen. Hier liegt der Schlüssel zur Erklä­rung aller Lehren des klugen jüdischen Bankiers, sein vollständiger Mangel an Staatsgefühl, sein nackter Kapitalismus, und diesen hier wie an andern Stelleu aufgefunden und gezeigt zu haben, ist ein Hauptvcrdienst der Heldschen Charak­teristik Ricardos.

Der zweite deutsche Geographentag.

or kurzem haben die Grenzboten gelegentlich einer Besprechung der RoM 6sc>Arg,xuie,g,1 Looist^ in London und der deutschen Vereine für Erdkunde (Vgl. S. 171 und S. 219 dieses Jahr­gangs) auf die Bestrebungen für die Begründung einer deutschen geographischen Gesellschaft hingewiesen, die zunächst zu alljähr­lichen Geographentagen und zwar zu dem ersten in Berlin führten. Der zweite dieser Geographeittage hat in den Tagen vom 12. bis zum 14. April d. I. in Halle a. S. stattgefunden.

Unsre Besprechung dieses Geographentages kann nicht den Zweck haben, ein Referat über die Vorträge und Verhandlungen desselben zu bringen, da die Veröffentlichung dieser Vorträge und Verhandlungen demnächst in Buchform, gleichwie dies betreffs des Berliner Geographentages geschehen ist, zu erwarten steht; es handelt sich hier hauptsächlich darum, darzulegen, was erreicht worden ist und welche Wünsche für die Zukunft noch vorliegen.

Der vom Verein für Erdkunde in Halle ausgegangenen Einladung waren nach der am dritten Festtage ausgegebenen Präsenzliste ungefähr 430 Teilnehmer aus allen Berufskreisen gefolgt, naturgemäß meist Dozenten und Lehrer, vor­zugsweise Lehrer höherer Bildungsanstalten, in geringerer Zahl Lehrer an Volks-