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Bakchen und Thyrosträger : (Fortsetzung.) : Zwölftes Kapitel : treu und gehorsam.
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Literatur.

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mir selbst jetzt grausam und entsetzlich erscheinen? Soll ich alles büßen und nichts genießen? O komm in meine Arme, du geliebtes Kind, und folge mir!

Betty stand in schmerzlicher Erschütterung da, blickte auf ihre unglückliche Mntter und dann wieder auf Eduard, erinnerte sich ihres Versprechens und empfand zugleich Mitleid mit der klagenden und bittenden Frau.

Eduard kam ihr wiederum zu Hilfe. Er sah ein, daß das ganze zukünftige Lebensglnck Bettys und sein eigenes auf dem Spiele stand, daß Frau von Blanken- dorff niemals der Ausführung des Planes der Liebenden zustimmen würde, nnd er glaubte, hier über das eigcue Mitleid Herr werden zu müssen, da es ihn zu einer verhängnisvollen Nachgiebigkeit hinzureißen drohte.

Was kann es nützen, gnädige Frau, sagte er, das Mädchen jetzt auf so kurze Zeit ans der gewohnten Lebensweise herauszureißen? Ich rechne bestimmt darauf, in wenigen Wochen Hochzeit halten zu können, und wozu —

Frau vvu Blcmkendorff fiel ihm gereizt ins Wort.

(Fortsetzung folgt.)

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Literatur.

Grundziige einer Mechanik der Gesellschaft von Eduard Sachcr, k. k. Prosessor. 1. Theoretischer Teil. Jena, Gustav Fischer, 1881.

Bei einer Vergleichung der Werke der hervorragendsten Nativnalökouomen werde man finden, meint der Verfasser, daß in dieser Wissenschaft zur Zeit gewisse Grundbegriffe noch nicht klar definirt seien, eine feste Basis für die Beurteilung vieler Fragen nicht existire und daher zwei Schriftsteller, denen man gleiche Dcnk- kraft und gleichviel Wohlwolleu für das Volk zutrauen dürfe, in derselben Frage zu entgegengesetzten Resultaten gelangen könnten. Er will diesem Üebelstande, der aber in der angenommenen Ausdehnung gar nicht vorhanden ist, abhelfen uud meiut in dcu Naturwissenschaften die Basis für eine rationelle Volkswirtschaft ge­funden zu haben. Das ist an sich sehr vernünftig; leider aber kommt es auf die Art der Ausführung an. Wenn jemand die Methoden der Physik in der Volks­wirtschaft dort, wo es zweckmäßig ist, verwertet und seine mathematische Schulung an der scharfen Formulirung der wirtschaftlichen Begriffe crkeuneu läßt, so können seine Bemühungen unter Umständen von höchstem Wert sein und zur Förderung der Wirtschaftslchre wesentlich beitragen. Glaubt man aber, wie der Verfasser, durch bloße Einführung physikalischer uud mechanischer Begriffe und der ent­sprechenden Formeln etwas Ersprießliches gethan zu haben, so ist das ein arger Irrtum. Meistens dienen solche Formeln uur leerer Spielerei, hinter welcher nur derjenige etwas sucht, der deu Inhalt solcher Formeln nicht kennt und nicht be­urteilen kann. Klare Begriffe sind doch auch ohne mathematische Zeichen möglich