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Bismarck als Bundestagsgesandter.
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von, güldnen faulen Handwerk.

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hat alle Ursache, gespannt darauf zu sein, wie der preußische Bundestagsge­sandte sich hier ausgesprochen und wie er sich in Frankfurt zu dieser Frage gestellt hat.

Vom güldnen faulen Handwerk.

von Georg Bober tag. (Schluß.) 3.

wischen der öffentlichen Armenpflege im eigentlichen Sinne und dein Einzelwohlthun hat sich in neuerer Zeit immer mächtiger eine dritte Form der Armenpflege entwickelt, die Vereinsarmenpflege, nnd gerade in dem Kampfe gegen das Bettler- und Vagabundentum hat dieses Armenvereiuswesen den lebhaftesten Impuls, die an­regendste Aufgabe gefunden.

Es hat sich — ich möchte dies, um Mißdeutungen zu vermeiden, von vorn­herein bestimmt als meine Ansicht aussprechen — die Vereinsarmenpflegc, zumal in den größeren Orten, zur Zeit zu einem ganz unentbehrlichen Mittelgliede zwischen der Gemeiudearmeupflege und der Mildthätigkeit des Einzelnen gestaltet. Während auf dem Lande die Vereinsthätigkeit im allgemeinen sich darauf be­schränken kann und muß, für weitere Bezirke durch besondre Anstalten und Ein­richtungen Einzelaufgaben der Armenpflege in vollkommnerer Weise zu lösen, als dies die offiziellen Verbände und ihre Organe zu leisten vermögen, während hier die unmittelbare Darreichung der Unterstützung an deu Bedürftigen, so lange er nicht in einer Anstalt untergebracht ist, die sogenannte Hausnrmenpflegc, nicht wohl Gegenstand der Vereinsthätigkeit sein kann, ist in den größeren Städten gerade diese Hausarmenpflege recht eigentlich das Feld geworden, auf welchem die Armenvereine segensreich arbeiten. Es liegt mir sehr fern, in unsrer vcreiusrcichen und vereinsseligen Zeit gegen die Armenvereine eine Polemik zu unternehmen; dennoch kann ich, besonders in Bezug auf das Verhältnis des Ver­einswesens zur Bettelplage, nicht umhin, ein Übermaß, eine einseitige Über­schätzung der Vereinsthätigkeit, ein Hinansgehen über die gebotenen Grenzen sowohl nach der Gemeindearmenpflege wie nach der persönlichen Mildthätigkeit des Einzelnen hin, als nachteilig und störend für eine zweckmäßige Fortentwicklung unsrer sozialen Institutionen zu bezeichnen.