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Hier warmes Pulsirendes Leben, dvrt graue Theorie, mit der dem Schiller Geschmack und natürliche Anlage verdorben wird. Dabei ist es fast unmöglich, bei einigermaßen bewegtem Tempo jene verschiedenerlei Stärkegrade wirklich zu geben. Aber wie vertragen sich diese durchgehenden Schattirungen, wonach im ersten und zweiten Takte des vorletzten Beispiels die Anfangsnote des Taktes schwächer gespielt werden soll als alle andern desselben Taktes und im dritten Takte des letzten Beispiels schwächer als alle des vorausgehenden Taktes, mit dem auch von uns aufgestellten Schema, das der Anfangsnote des Taktes den Haupt- accent zuweist? Ganz einfach und konsequent: wie im doppelt auftaktigen dreiteiligen Takte die beiden Auftaktnoten vrvsvönäo auf die Hanptaceentnote hindrängen, so drängen in dem ersten der beiden hier gegebenen Beispiele sämmtliche zwölf Achtel auf die Hauptaeceutnote der Phrase (es) hiu, und zwar darum ohne jede Unterbrechung des vrc80önä<), weil die Bewegung sich streng in der ansteigenden diatonischen Skala hält. Beim zweiten Beispiel, das einem voll- taktigen metrischen Fuß verglichen werden muß, ist sogleich die zweite Note die Hanptaceentnote, und alle andern gehören ihr gegenüber ins äiiQinuenäo, das aber zufolge mehrmaligen Wechsels der Richtung der Bewegung in sich schattirt ist. Damit kommen wir zugleich auf die Zusammenvrduuug der Takte zu Phrasen und die zusammengesetzten Taktnrten zu sprechen.
(Schluß folgt.)
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Nochmals die Innsbrucker Bronzen.
m letzten Hefte der Mitteilungen der k. k. Zentraltommission (N, F., 8. Band, Heft 1) hat auch Herr Hofrat von Eitelberger die Ansichten, welche er sich in Wien über die Reinigung der Erzfiguren iu Innsbruck gebildet hat, veröffentlicht. Da er sich jedoch in seinem Aufsatze wescutlich Jlgs Ausführuugeu anschließt, so findet derselbe im ganzen, wie ich glaube, bereits eine hinreichende Erwiederung in den Artikeln der Jnnsbrucker Kunstfreunde (Beilage znr Allgemeinen Zeitung vom 3. Februar und 18. März, Deutsche Zeitung vom 21. Februar), sowie in deu Aufsätzen Lübkes in der Allgemeinen Zeitung, Dr. Försters in der Wartburg Nr. 3 und 4 und in dem in Nr. 14 der Grenzboten erschienenen Artikel.
Nur ein Punkt, den Eitelberger berührt, scheint mir noch einer näheren Beleuchtung zu bedürfen, da er den eigentlichen Kardinal- und Ausgangspunkt der ganzen Neinigungsaffaire bildet und gleichwohl von den Verteidigern des Reinigungsverfahrens nicht mit der nötigen Gründlichkeit uud Objektivität