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Die musikalische Phrasirung.
Er schürft vergniegt den Friehgaffee Und denkt derb«: In jaa, nc nee. Druf greift er zur Rcgcilicha Und schmunselt samft: Ne nee, ja ja». Doch wie er liest in Dageblatt, Was alles kestern in der Stadt Sich Ncies hat begcwcn, Ruft er entzickn Nn ewcn!
Den höchsten Flug aber nimmt die Begeisterung des Dichters überall da, wo es der teuern Vaterstadt gilt. Noch in dem letzten Gedichte der Sammlung haucht er in den „Treimungksgefichlen des Negalschul-Derzjahnersch Garl Willelm Fcmnenschmiedt, emsundcn gelegentlich ünuer Hunsdagsferichenreese von Leibzig nach Dräsen" nnr sein eignes Weh aus, das sich von Station zu Station riesengroß steigert (wobei die Bouts rimvs ans die Namen der Stationsorte höchst wirksam sind), bis es zuletzt heißt:
In den Oogcn brennt's wie Soda,
Nimm o Salsflut deinen Lans!
Getschcnbroda, Getschenbrvda,
Ach, de Sehnsucht leest mich aus!
Gramvoll bebt mci innres Wesen, Schmerzlich zuckt mei bessres Ich — Sich, da zeigt de Hauptstadt Dräsen Geck in Vordergründe sich.
Nachen Rcgenscharmfutt'rale Greift de Musgel sterweusmatt . . . Lewe wohl zehndausend Male, Leipzig, hehre Vadterstadt!
Damit wollen anch wir sür diesmal von Leipzig, Leipzigs Sprache und Leipzigs Bürgern, die zu seinem Ruhme literarisch wirksam sind, Abschied nehmen.
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Die musikalische phrasirung.
von Hugo Riemann.
ins der beliebtesten Stichwvrte der musikalischen Kritiker ist zugleich eins der unaufgeklärtesten Probleme der Exekution der Instrumentalmusik — die Phrasirung. „Er phrasirt gut," „er phra- sirt schlecht" — das sind schnell ausgesprochene Urteile über einen Virtuosen. Wenn aber der Kritiker befragt wird, worin die richtige Phrasirung bestehe, so wird er um eine befriedigende Antwort ver-