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Die Möglichkeiten eines Krieges noch einmal.
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Das Fundament der Ästhetik.

ihrer Herrschaft ein gewaltsames Ende macht, die besitzende Klasse will ihn nicht, weil ihr das Soldatcnlcben überhanpt zuwider ist, alle denkenden Geister endlich sind dagegen, weil sie den unbefriedigenden Zustand der Armee kennen und ein zweites Sedau voraussehen. Eine solche Nation, die noch dazu heute von diesem, mvrgeu von jenein Ministerinn: und bei jedem Wechsel nach völlig andern Grund­sätze» regiert wird, kann keinem fremden Fürsten ein sicheres Bündnis anbiete». Läßt daher anch die innere Unruhe in Rußland die Möglichkeit eines großen europäischen Krieges aunehmeu, so bewirke» andrerseits die Parteistrcitigkeiten und die Uustetheit der Politik in Paris eine Neutralisiruug und Schwächung Frankreichs, die bis auf weiteres nicht nn den Eintritt eines derartigen Er­eignisses denkeu läßt.

Das Fundament der Ästhetik.

er Mensch ist vo» Natur unbescheiden. Wenigstens ist es ihm eigentümlich, sich aus dem vorliegende» Gnten das Beste auszu­wählen und a»z»eigneu, gleichviel auf welchem Gebiete, an der Table d'hote, i» der Philosophie oder sonstwo. Dennoch besteht ein trauriger Unterschied zwischen dein lreatürlicheu Eklektiker im allgemeinen »nd dem Eklektiker im engern Sinne, nämlich dem der Philosophie. Uiibcscheiden sind sie zwar beide. Während aber jener meistens gut fährt und oft lobenswert verführt, führt dieser bei meist weniger lobenswertem Verfahren stets schlecht, und um so schlechter, je ehrlicher er ist. Er thront nicht wie ei» Selbstherrscher, wie der so seltene und so selbstbewußte Vvllblutsphilvsoph — sei es als Urvater oder als dessen „legitimer" Deseendent — über seinem philo­sophischen System, sondern er hockt mit unstätem Blicke und grämlich zwischen einein Konglomerat verschiedener, selbst disparater Teile fremder Systeme ein­geklemmt, das sich mit ihm — wenn überhaupt — in äußerst tvmplizirtem Gleichgcwichtsznstande befindet. Und dieser ist allemal zerstört, so oft er ans einer nenen Lehre, die er deshalb im geheimen haßt, das Beste für sich heraus­geschält hat.

Ein Kriterium für deu Eklekticismus liegt in der Unmöglichkeit eines un­erschütterlichen und zureichenden Fnndamentes nnd in der Möglichkeit eines be­liebigen, stillose» Aufbaues. Dem Eklektiker fehlt ein für alle Folge sicheres Fun­dament, auf welchem er aufbauend ausrufen könnte: „Hier stehe ich, ich kann nicht cmders." Er kann zu jeder Zeit anders. So tvnstruirt er uicht uur