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Die russischen Lhcmvinisten.

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tungen kümmern würde, wenn nicht Berühmtheiten ungefragt bei denselben Ge­vatter stehen müßten?

Ein bescheidenes deskriptives Talent will ich Julius Wolff nicht absprechen. Aber wenn man wiederholt auf Stellen trifft wie die folgende:

Hvrnköpfchen fängt den Reigen nn

Mit Mvschuskraut und Bärentraube,

Steinsame, blauer Gundermann

Und Purpurncssel dann, die taube,

Maiglöckchen, Himmclsschlüsseleiu,

Maßlieb, Windröschen blühn, die weißen,

Erdlauch, Sinngrnn, Gedenkcinein,

Goldmilz und wie sie alle heißen . , . so möchte man dem Verfasser anraten, lieber gleich versus monrorialss für den Unterricht in der Botanik an Mädchenschulen zu machen; da könnte seine Poesie vielleicht einigen Nutzen bringen.

(,

Die russischen (Chauvinisten.

eit Wochen schon beschäftigte sich die deutsche und die englische Presse mit deu Beziehungen Rußlands zu seinen unmittelbaren Nachbarn im Westen, Beziehungen, welche durch die bekanuten Reden des Generals Skobeleff und manche Erscheinungen, die sie begleiteten und ihnen folgten, zwar nicht getrübt, aber immerhin in ein eigentümliches Licht gestellt worden waren. Wir vermochten diesen Äuße­rungen eines ehrgeizigen Militärs aufangs nicht so viel Gewicht beizulegen wie andre, und wir neigten, der Ausdauer gegenüber, mit welcher die Zeitungen die Möglichkeit ernster Bedrohung des Weltfriedens von Osten her erörterten, halb und halb der Meinung zu, dieses anhaltende Geräusch könne gewissen Börsen- zwccken dienen sollen, mit andern Worten, eine von Rußland ins Auge gefaßte Anleihe zu hintertreiben bestimmt sein. Man weiß ja, welches Element die Börse nud die Presse beherrscht, nud man weiß, daß dieses Element von den Russe» uuter der jetzigen Regierung nicht bloß nicht die gehosfte Förderung er­fahren hat, sondern im Gegenteil mehrfach beschräukt und den Ausbrüchen der Volksjustiz gegenüber ohne genügenden Schutz gelassen worden ist. Jene Auf­fassung war also nicht uneben, nnd sie hat wohl mich jetzt noch eine gewisse Berechtigung. Dennoch sind wir jetzt überzeugt, daß sich der Eifer der Presse in der fraglichen Angelegenheit nur zum kleineren Teil auf diese Weise erklärt, und daß in der That am östlichen Horizont wieder Wolken den Himmel ver-