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Die Kriegsmacht der österreichisch-ungarischen Monarchie :
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Die Frau Bül'gemcistl>rm,

Material zur Bemannung und in der Rhede von Pola eine» der besten Kriegs­häfen der Welt besitzt. Erst dem späteren Kaiser von Mexieo war es als Erz­herzog Maximilian vorbehalten, mit sorgsamer Pflege einen Aufschwung der öster­reichischen Marine herbeizuführen, doch scheinen sich seit dem Tode des Admirals Tegcthoff die Fortschritte wieder zu verlangsamen. Auch hier mögen die Finanzen hindernd auf die Entwicklung einwirken, wenigstens legt das Marinebudget, dessen Höhe namentlich im Vergleich zu dem doch sparsam wirtschaftenden dentschen Reiche sehr gering erscheinen muß, eine derartige Vermutung nahe. Österreich verfügt zur Zeit über 11 Panzerschiffe, unter denen acht sogenannte Kasematt­schiffe zusammen 108 Geschütze führen, und im Ganzen mit sämmtlichen Schul­schiffen, Hulks und Teuderu unter Einschluß zweier Monitors auf der Donau über 65 Fahrzeuge mit 320 Geschützen, zu deren Bemannung 9895 Matrosen erforderlich sind.

Auch iu der Flotte fiudet ausschließlich die Uchatiuskanone Anwendung. Ihre Anfertigung geschieht in Pola, wo auch die ganze Panzerung und zwar von besondrer Güte hergestellt wird. Die österreichische Flotte unterhält keine answärtigen Stationen, und bei der Beschränktheit der verfügbaren Mittel finden auch Übungscxpeditionen außerhalb des mittelländischen Meeres selten statt, ein Umstand, uuter dem die seetüchtige Ausbildung von Offizieren uud Mannschaften bis zu eurem gewisseu Grade leiden muß.

Jedenfalls bildet die österreichisch-ungarische Kriegsmacht mit ihrem vor­trefflich geschulte» Offizierkvrps uud dein vorzüglichen Material an Menschen nnd Pferden ein gut gegliedertes uud trefflich in einander gefügtes Ganze. Wie dieselbe sich als achtunggebietender, ebenbürtiger Gegner darstellt, so erscheint sie als doppelt begehrenswerter Bundesgenosse, und wir im Reiche können nur hoffen, daß es bei etwaigen späteren kriegerischen Verwicklnngeu uns vergönnt sein werde, mit den Stammesbrüdern an der Donau Schulter au Schulter zu kämpfen.

Die Frau Bürgermeisterin.

err Georg Ebers, dessen Name bisher untrennbar schien von dem alten Egypten uud dessen Nachbarländern, hat die Welt vor kurzem mit einem Werke aus ganz andrer Zeit überrascht. Mit Erstaunen vernahm man die Ankündigung, die, wie gewöhnlich, schon einige Wochen vor dem Erscheinen des Buches durch die Blätter ging, daß derberühmte Egyptologe" seinen diesjährigen Weihnachtsroman in Holland