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Parteipolitik in den Gemeinden
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Möglichkeiten

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Diejenigen/ welche glaubten/ daß sie in der Übertragung des westlichen Parlamentarismus auch auf unsere Kommunen eine fortschrittliche Idee verfolgte«/ irren sich. Fortschrittlich ist diese Idee nicht. Sie ist alt. Neu ist sie nur für uns/ jungen frischen Blutes voll ist sie nicht. Männer und Frauen müssen in die Gemeindekörperschaften berufen werden, die ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeit gewählt sind, die ohne Parteifesseln srei sich entwickeln können an der schlichten Arbeit in einer Gemeindeverwaltung/ die, in verschiedenen Weltanschauungen wurzelnd, sich in dem einen Ziele leidenschaftlich zusammenfinden und zusammen­schließen: Deutschland wieder in die Höhe zu führen. Täglich bietet sich sür sie hier die schönste Möglichkeit in Arbeit und entsagungsvoller Pflichterfüllung. Wo ein Wille ist/ ist auch ein Weg. Noch gibt es ein Zurück auf den hier bcschrittenen Bahnen und ein Vorwärts auf neuen Wegen. Schon regt es sich dieserhalb in der Bürgerschaft. Unpolitische Listen sei die Losung für die nächsten Gemeindewahlen!

Langsam/ langsam zieht das Schiff die Bahn/ denn schwer ist es belastet/ schwer stampft es im Sturm/ aber vorwärts will wieder der Kurs. Das ferne Ziel, das winkt, ist wirtschaftliches Blühen, sozialer Friede und edle Kultur in unseren Gemeinden/ und mit ihnen, den Zellen des staatlichen Lebens, wächst auch das Reich zu neuer Kraft.

Möglichkeiten

Du redest immer von Möglichkeiten,

Heute durch das Leben zu schreiten/

Die Zukunft sei nun einmal eine Sphinx/

Man könne rechts und könne links

An den Gefahren Vorübergleiten.

Mein Freund, in solchen harten Zeiten

Gibt es keine Möglichkeiten.

Eine eiserne Zeit,

Und die haben wir heut/

.Kennt nur die Notwendigkeit.

Bogislav v. Selchow