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Der Fall «aiser
Der Fall Raiser i.
Die er zum Weinen brachte und zum Lachen, Wenn er den Eigentumsbegriff in Gas Verwandelt, und das Diebstahlsrecht der Schwachen Mit neusten Maßen theoretisch maß, Verzeih'» die Praxis nicht. In solchen Sachen Versteh n nun mal Mäcene keinen Spaß.
II.
Er ist ein Dichter, gut, und kennt sich aus. Welch ein Sujet! Hätt' er es auf die Bühne Gehext, wie dankt' ibm das entzückte Haus Mit hmgeriss'nem, dröhnendem Applaus, Daß er sich so gewalt'ger Tat erkühne!
Nun aber ... Phantasie war sein Verderb.
Ihn hungerte vielleicht.. Ach was, Geschichten!
Der Muse Dienst, soll sein, ist manchmal herb.
Eins gibt es nur: Freß, Vogel, oder sterb'!
Wer da auf gutes Essen nicht verzichten
Will, der betreib' ein ehrliches Gewerb'
(Zum Beispiel Schmalzverkauf) und soll nicht dichten.
III.
Sie nennen ihn verrückt, nach letzter Mode.
Ist es gleich Wahnsinn, fehlr's doch an Methode.
Nur Generalkonsulen, lieber Schneck,
Dir dient kein Sanatorium als Versteck.
Des Dichters Aug', in schönem Wahnsinn rollend,
Laß hier, wie Wippchen sagt, die Hände weg.
Fälsch' Charaktere, aber keinen Scheck!
Wis hat, so fragen wir verächtlich grollend,
Verrücktheit hier für einen eth'schen Zweck?
IV.
Wie schnell dem Dichter die Versuchung naht, *
Zeigt Kaiser uns als warnendes Exempel,
Führ' deine Helden auf den krummen Pfad
Nur wenn du selbst was hast! Sonst laß den Krempel!
Nur Zaster schützt vor eigner Lastertat.
Auch in Genieland, in Tlmliens Tempel
Bleibst du ein armer Schlucker ohne Draht.
Das Mal der Dichtkunst ist ein Ouittungsstempel.
pandur