Der ruhende Pol — Gffenherzigkeiten
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Der ruhende pol
Kein Stern, der nicht zu Grabe eilt/ Selbst ein Mont Blanc muß sich zerreiben/ Nicht ewig wird, so lang er weylt, Wermuth Berliner Stadthaupt bleiben. Wie fest des Melbunds Mächte steh'n, Am Ende bricht auch diese Klammer/ Geschlechter kommen und vergeh'n — Doch ewig währt die Preußenkammer.
Und hast du sie bis hierher satt, Was kümmert sie das, Wahlbanause? So lang das Haus noch Arbeit hat, So lange geht es nicht nach Hause. Wohl sprach sogar Penelope Zu ihrem Werke: „Fertig sam' mer!" Doch niemals endet, i nu nee, Die Tätigkeit der Preußenkammer.
Von Weihnachtswahlen klingt ein Lied
Süß märchenhaft. Doch welche Weihnacht?
Chidher, der ewig junge, sieht
Das Haus stets wieder, ungesteinacht.
Stolz überdauert es die Zeit
Und Spenglers abendländ'schen Jammer.
Triumph! Statt Unvergänglichkeit
Sagt man in Zukunft: Preußenkammer!
Pandur.
Offenherzigkeiten
Der deutsche Sauerwein.
Vertrauensseligkeit auf der einen Seite, Charakterlosigkeit auf der andern. M trübes Zubehör der deutschen Geschichte aus den Tagen des Arnnmus. Herr ^auerwein ist ein Deutscher, wie er prachtvoller kaum unter den Germanen des komischen Kaiserreiches vorgekommen sein dürfte. Erstens versieht er es, sich bei °en Elsässern als echter Landsmann geltend zu machen, der d:e Heimat Uebt, wie M irgendeiner der zahlreichen Deutschen, die nur eine Heimat haben und kein Vaterland. Zweitens vermag er in Deutschland durch deutschen Namen, Sprache