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Die Reihundert und der Eine
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Fehrenbach als Exportartikel Zg

brauchen, daß sie sich den Kuckuck um ihr Wahlvotum kümmern. Die Nation weiß Bescheid. Und wenn sechzig Millionen (es sind immerhin zehn weniger geworden, seit Wilhelms II. Pronunziamento aus Sva) erkannt haben, daß es mit der Herrschaft der Dreihundert doch bloß Trugschluß und Trug ist, dann ent­schließen sie sich wahrscheinlich sehr bald wieder zu der einfacheren und billigeren Methode und probieren es neuerdings, in gewandelter Form, mit dem Einen.

priscus.

Hehrenbach als Exportartikel

Von besonderer Seile erhalten wir folgende Zuschrift. Wir finden sie reichlich scharf gegen Fchrcnbach, der doch nichts dafür kann, daß er ein Keiner FraktioiiLpolititcr ist. Aber an dem sogenannten deutschen Parla­mentarismus bleibt freilich hängen, daß er in seiner Wichtigtuern seine Größen so arg überschätzt Hai. D. N.

Berlin, den 7. Juli 1920. Die Reise nach Spa scheint eilte Roßkur für den deutschen Philister zu werden. Bisher genügte es, den Wählern in Tuttlingen und Mcmmingen zu imponieren, um Reichskanzler zu werden) es genügte net wohr? vom Fach nichts zu verstehen, aber ein Demokrat zu sein, um beispielsweise Wehrminister zu werden. Daß man in der großen Welt außer diesen Vorzügen auch selbst etwas Welt besitzen muß, wer hätte diese reaktionäre Fachweisheit der Diplomatie noch ernst genommen?

Von jenem Tag an, da Matthias Erzberger auf der Liste der zu den Waffen­stillstandsverhandlungen ausersehenen Männer den ersten Namen einen diplo­matisch erfahrenen, sprachen- und weltkundigen Herrn mit dicker Feder eigen­händig durchstrich und an die Stelle setzte:

1. Matthias Erzberger, Staatssekretär, Exzellenz" hat der deutsche Philister dem Ausland eine Auswahl von Vcrhandlnngsmännern vorgesetzt,Fleisch von seinem Fleijche", die man im Dialekt der Ausfuhrsachver­ständigen nur mitDumping" (Schleudern) bezeichnen kann. In dieser Stunde sollen die bezüglichen Fehler des Buttenhäuser Pfuschers nicht erzählt werden. Sie haben uns Unglaubliches gekostet. Wenn einmal die Tatsachen völlig bekannt werden, dürften sich manche Haare sträuben. Sie werden an dem Tag bekanntgegeben, wo dieser Gerichtsnotorische sich wieder in die Öffentlichkeit drängen sollte. Heute fällt nicht er auf die deutschen Nerven, sondern ehrenwerte Stammtischpräsidcnten, die das Vertrauen ibrer ehrenwerten Wähler mit vollkommenem Recht besitzen, und die nur durch die rührende Selbstzufriedenheit des deutschen Michels dazu verleitet werden konnten, auf dem Glatteis von Spa sich zu produzieren. Herr Fehrenbach und Herr Geßler können kein Französisch oder Englisch sprechen. Bis- marck, der die deutsche Würde sozusagen gegründet hat, sprach selbst als Sieger in Versailles und als Makler in Berlin ein vollendetes Französisch. Deutsch ist nun einmal leider keine Weltsprache und wird es im Augenblick unserer Niederlage nicht werden können. Vor der Abreise nach Spa erhielt die deutsche Regierung genügend Winke, doch sprach- und weltkundige Redner vorzuschicken..^'nAaee? pas le moiicle avec votre litt^rawre Ällemancle; vous emböte? Wut le moncke par votre elociueirce cle I^eiclistaA. czui ri'est pss clu tout le I-ur^A^e ctes Affaires internationales." Nach zuverlässiger Nachricht ist schon am Sonnabend vor der Abreise der deutschen Delegation 'im Namen Lloyd Georges dem Reichskanzler mitgeteilt worden, daß die militärischen Fragen in erster Linie erörtert werden

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