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Hetzpolitik - Aufbaupolitik
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Hetzpolitik Aufbaupolitik

von Georg Lleinow

er am Mittwoch, dem 17. März, zwischen fünf und sechs Uhr die oberen Räume des Neichslanzlerpalais in der Wilhelmstraße betrat, mochte den Geschmack in den Mund bekommen, den man beim Eintritt in einen eben verlassenen Ballsaal hat: schlechte Luft, eine gewisse Unordnung, statt der verlorenen Schleifen und "uzkartim oder Blumen ein paar Entwürfe zu Proklamationen, an den AuS- -^gen: enteilende Fersen! Katerstimmnug! In einer Fensternische zwei Herren ^^"stem Gespräch, die scheinbar von dem Festraum sich uicht zu trennen ver­tan. Sie senden den Auseinanderstiebenden einige nicht eben freundliche Glossen nach_______

N k.. geschehen? Der Putsch vom 13. März, der die Namen Bauer,

st' Kapp zu einer geschichtlichen Einheit zusammengefügt hat. war beendet, ^, der Putsch des Generals von Lüttwitz ist in die Diktatur des Generals von

eeckt umgeschlagen. Das berühmte Quartier an der Wilhelmstraße, in dem ^nst 1879 zu Deutschlands Ehre der Berliner Kongreß getagt hatte, bekommt ik"/ ""dere Belegung, ein anderer Stab soll einziehen uud nun wird es schleunigst geränmt. Die Bediensteten des alten Stabes haben nichts mehr in

e>! Räumen des Reichskanzlers zu suchen und verschwinden ebenI Ein aus Kriege gewohnter, hundertmal mit angesehener Vorgang, wobei jedoch nachdenklich stimmt, daß wir angeblich im Frieden leben und daß am Sonn­abend früh der Reichskanzler Bauer sein Stabsquartier in der Wilhelmstraße noch viel eiliger geräumt hatte, wie später Herr Kapp. In dieser Erscheinungen VMcht scheint es zu genügen, wenn irgendein jugendlicher Hauptmann, der die Geschäfte desKommandanten der Reichskanzlei" führte, die Räume übergibt.

Man muß schon solche militärischen Äußerlichkeiten so scharf in den Vorder- gründ rücken, um zu begreifen, was geschehen ist und warum es geschehen wußte. Es gab vor dem 13. März seit dem 9. November 1918 keine Ne-

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