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Das Fazit dos ersten Lriedensvsrtrages
So setzt den Gedankengang, der bei Mann als entschlvssene Abwendung vom westlerischen Menschentum einsetzte, bei Keyserling als Wiedererstattung des deutschen Selbstvertrauens weitergeführt wurde, Moeller van den Brück in einem kraftvollen Anruf an die jungen Völker fort, die in Deutschland ihren natürlichen Führer sehen müssen, weil die Besinnung auf die neuen Weltprobleme in Deutschland am tiefsten und am breitesten Wurzel gefaßt hat. Dieser nette Glaube an die zu innerlichst unbesiegliche deutsche Weltgeltung setzt den Zusammenschluß der neuen Träger dieser unserer Sendung voraus: er ist ein Anruf an die junge Generation. Diese junge Generation ist in der Absage an das Alte, an Aufklärung und Verwestlichung, an mechanistische Rührigkeit bei innerlicher Unbeweglichkeit, an leerlaufende Taktik ohne Sinn für ideelle Probleme: die junge Generation ist bei uns bereits einiger als man glaubt, einiger als sie selber weiß und sieht. Diese Einigung, die sich insbesondere als eine überrascheude Annäherung der Rechten und der Linken gegenüber der alten liberal-reaktionären Mitte äußert, geht positiv auf die Erweckung eines neuen antiindividualistischen Korporativismus, eines neuen Erlebnisses vom Volk und Staat als lebendiger Leibgemeinschaft. Unausgesprochen schimmert dieser korporativistische Grundgedanke auch in den hier angeführten Büchern durch. Neue Leibwerdung unseres zersetztet! und zermürbten Volkes ist die Voraussetzung für unsere nationale Selbstbehauptung, an die wir allem Elend der Zeit zum Trotz als junge deutsche Menschen glauben, weil uns unsere Jugend, als Menschen und als Volk eine in ihrer Irrationalität, in ihrer llberoernünftigkeit, unerschütterliche Gewähr unserer Zukunft, der Zukunft unseres Volkes und Vaterlandes ist und bleibt.
Das Fazit des ersten Friedensvertrages
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ünfeinhalb Monate, fast ein halbes Jahr, hat die Pariser Friedenskonferenz gebraucht, um den ersten Friedensvertrag zustande zu bringen, ein Werk, das nicht nur von den Besiegten, sondern auch von beachtenswerten Parteien im Lager der Sieger, den französischen Chauvinisten, den englischen, französischen, italienischen Sozialisten jund den amerikanischen Republikanern angefochten wird, ja, das in einzelnen Teilen unfertig, in andern absolut unhaltbar ist. Wie lange wird es dauern, bis auch der letzte unserer einstigen Verbündeten unterschrieben haben, wie lange bis der letzte dieser Verträge ratifiziert sein wird? Und werden die Verträge mit der Türkei oder mit Bulgarien besser und gescheiter ausfallen? Nach der Probe, welche der den Österreichern vorgelegte Entwurf geliefert hat, ist das kaum anzunehmen. Wie aber ist, nach viereinhalb Kriegsjahren, diese Langsamkeit und UnVollkommenheit der Friedenskonferenzarbeit zu erklären?
Es ist gar keine Frage, daß die französischen Chauvinisten, die Kreise um die „Motion iranLaiso" und die „Ubre Parole" recht haben, wenn sie Wilson vorwerfen, sein Völkerbund und seine vierzehn Punkte hätten alle Fragen kompliziert und die Verhandlungen unendlich aufgehalten. Auf englischer, französtscher, selbst italienischer Seite lagen die Kriegsziele ganz klar; die Größe des Sieges, namentlich auch im nahen Osten, übertraf zwar die kühnsten Erwartungen und ließ Probleme auftauchen, die man noch nicht völlig durchdacht hatte, hier und da wie in der Frage nach Verteilung der Entschädigung, der deutschen Flotte, der deutschen Kolonien konnten leicht Reibungen entstehen, allein das alles ließ sich durch gegenseitiges Nachgeben oder Entschädigen ausgleichen und die Grund- linien standen unverrückbar fest: für Frankreich die Rheingrenze, Wiedergutmachung und freie Hand in Marokko, für England die afrikanischen Kolonien, Fesselung