Bolschewistische Verrücktheiten in der Schule
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torialstaat, Absolutismus und werdender Gesamtstaat, Konstitutionalismus und Einheitsstaat, das waren die bisherigen Entsprechungen.
Wird nun auch die sozialistisch-demokratische Verfassung unserer nächsten Zukunft eine neue Ausdrucksform der äußeren Staatsbildung heischen?
Wird die Metamorphose nur das Reich .oder auch die Einzelftaaten, Preußen voran, ergreifen?
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Bolschewistische Verrücktheiten in der schule
Selbsterlebtes von Oberlehrer Rodin
AMG^DMA etzt, wo alles schwankt, wo jeder mit Banken in die ungewisse Zukunft sieht, wo das Reich zerrissen ist, die Parteien hadern, und WM-WI W die Gefahr der Herrschlaft der extremsten Sozialisten droht, legt sich SMU^iM K Mer die Frage vor: was haben wir zu erwarten, wenn diese MVWM M Elemente die Oberhand gewinnen? Das verführte und verblendete Proletariat, das mit augenblicklichen hohen Tageseinnahmen und durch viele Versprechungen dieser Gruppe zugeführt wird, ist nicht imstande, die Tragweite seiner Handlungen zu erkennen, und es ist daher notwendig, daß vor bolschlewistischen Ideen eindringlichst gewarnt -werde. Ja, es ist nicht nur notwendig, sondern Pflicht, moralische Pflicht eines jeden, der über positives Material verfügt, immer und immer wieder möglichst eindringlich zu warnen, und die ihm bekannten Schreckbilder, die die unausbleibliche Folge dieser Bewegung bilden, den Einsichtigen uud Überleguugssähigen vor die Augen zu führen.
Uns Auslandsdeutschen, die wir in Rußland den Untergang der Monarchie und dann das Versagen der Demokratie, und schließlich das'Aufkommen des Bolschewismus mit seinem Gefolge — der Anarchie — gesehen, miterlebt und nnterlltten haben, kommt in erster Linie die Aufgabe zu,'als Warner aufzutreten, jeder auf dem Gebiete, das ihm am nächsten liegt, das er am eingehendsten hat verfolgen Wunen. — So kann ich, als Schulmann und absoluter Gegner der Anarchie, möge sie auftreten in welcher Form sie wolle, es nicht unterlassen, am Leben der Schule, soweit ich es selbst erlebt habe, die Zerstörung jeglicher Bildung nachzuweisen, welche die Sozialisierung der Schulen nach sich zieht, namentlich wenn sie so extrem betrieben wird, wie es die bolschewistisch gesinnten Elemente auf allen Gebieten tun.
Das warnende Beispiel entnehme ich selbstredend der russischen Republik, denn sie scheint ja auch unseren extremen Sozialisten als leuchtendes Beispiel vorzuschweben, sieht man doch aus allem, was hier geschieht und bis jetzt geschehen ist, daß nach rrnssischem Vorbild organisiert wird, ja es macht sogar auf uns den Eindruck, als sei in vielem der eingeschmuggelte russische Bolschewik auch hier der Leiter der Bewegung. Ich betone hier besonders „das warnende Beispiel". Denn ob ich dieses dem Leben der Schule oder dem Gebiet des Gerichtswesens entnehme, ob ich mich auf das Bankwesen, die Industrie oder auf irgend etwas anderes beziehe, ist ganz einerlei, denn überall haben wir dasselbe traurige Bild des Niederganges, der absoluten Zerstörung. Der Staatskarren ist einmal ins Rollen gekommen, eines zieht das andere nach sich, und mit sausender Geschwindigkeit geht es in den Abgrund — in den Sumpf — und wie, wo und wann das Ende dieses Abwärtsgleitens erreicht sein wird, kann niemand voraussagen, nicht einmal vorausahnen.
Es ist nicht zu verwundern, daß die Sozialdemokraten sich an die Schulen machen. In Rußland ist ihnen die Schule mit ihren strengen Vorschriften und