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Das politische Weltgleichgewicht als Ziel des Weltkrieges
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Das politische Weltgleichgewicht als Ziel des Welt­krieges

von Dr. Karl Wilhelm Friederichs

"^^"i.^ ls Duell zwischen England und Deutschland hat vor kurzem der einer befreundeten Macht den Weltkrieg in seinem WUW W W jetzigen Stadium bezeichnet. Ein sicherlich wahres Wort, das aber fraglos der ergänzenden Auslegung bedarf. Oder kämpft

Wl «etwa Deutschland nur für sich? Hängt nicht von seinem Durch- zum mindesten auch das endgültige Schicksal seiner Ver­bündeten ab? Und ergibt sich nicht ebenso in bezug auf England die zwingende Frage, welche Rolle seine Verbündeten, vor allem aber Amerika in diesem Duelle spielen? Sind ferner diejenigen Staaten, die trotz maßlosester Verhetzung, trotz Lockung und Drohpeitsche von feiten des Verbandes der einmal beschlossenen Neu­tralität treu geblieben sind, nur als müßige Zuschauer des Niesenkampfes zu betrachten? Ist endlich Japans und Chinas Politik fo fest umrissen, sind ihre Interessen durch ihre Kriegsteilnahme so unabänderlich bestimmt, daß man sie als dauernde Parteigänger unserer Gegner bezeichnen darf? Wie man sieht, Fragen über Fragen, deren Wichtigkeit und Spannweite jene knappe Deutung des Weltkrieges ohne Frage als auslegebedürftig erweisen und zugleich den Wunsch erstehen lassen, Bedeutung und Ziel des Krieges in seinem jetzigen Stadium einer umfassenden Nachprüfung zu unterziehen.

Zunächst ist zuzugeben und festzuhalten, daß der Krieg in seinem Ver­lause seine ursprüngliche innere Struktur durchaus geändert hat. In feinem

Der neunis Gang

zu den Altären des Vaterlandes! ^ Leg dein Echerflein in die Opferschalen!

Die anderen. Größere wie Du, Herrliche, Glorreiche, füllten sie mit ihrem Blnte. Sie zu ehren, gib zurNeunten".

Grenzbolen IIÜ918