Wille
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gungen zu fordern, welche durch wiederholte Siege doch endlich zu dem erwünschten Zweck führen müssen. Brennus wurde durch Camillus geschlagen, weil er, nicht zufrieden mit dem errungenen Vorteile, sein Schwert in die Wagschale legend, noch größere forderte."
„Ausgewählte Schriften Weiland Seiner Kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs Carl von Osterreich/' Herausgegeben im Austrage seiner Söhne, der Herren Erzherzoge Albrecht und Wilhelm. Mit Karten und Plänen. 6. Band, S. 641. Wien und Leipzig, Wilhelm Braumüller, 1894.
Wille
In uns schwingen Atome Kreisend um Samen, Atome des Leibes, Des Geistes, der Seele.
Und Nerven fühleu, Besiegt vom Rauschen
Wegsuchend zwischen Feindlichen Polen. Wer bist du, Wille?
Des Bluts in den Adern,
Bewegung alles und Fluß, Zum Ich vereinet Durch ordnenden Willen.
Strahlengesandter
Des ruhenden
Mittelpunktes
Der Welten,
Des ordnenden Geistes,
Um den sich alles
In Flammen drehet.
Wer bist du, Wille? Geheimnisvoller Knecht du und Herr, Zum Bauen befähigt Wie zum Zerstören, Bekämpfer der Umwelt, Streiter gegen dich selbst, Dich selbst verneinend, Dich selbst bejahend, Schöpfer eigner Gesetze Und doch gebunden, Betört von allem, Was Augen sehen, Ohren hören
Die Heimkehr zu finden Aus wirbelndem Tanze
Gesandt, den Atomen Zwecke zu setzen,
Sich selbst zu Proben In dornigem Werden,
So wolle mein Wille!
Otto Goebel
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