Beitrag 
Die Neugestaltung der Frauenschule
Seite
361
Einzelbild herunterladen
 

Randglossen zum Tage

361

Normal-Vorschule der neuen Frauenschule im Ernste nicht behaupten können. Immerhin besteht angesichts unseres Erlasses gegründete Hoffnung, daß die gegenwärtig im Werden begriffene neue Frauenschule rückwirkende Kraft auf die Gestaltung des Lyzeums der Zukunft haben wird.

Randglossen zum Tage

An den Herausgeber ^ ^

ie hätten Hamstern sollen, geehrter Herr, grünes Papier Hains ern Kenn ^ Gesicht verloren haben, chr grünes

GeM ist hr schL Farbenwechsel merkt selbst

der aufmerk" nur in lichten Momenten emen F^ Wechsel des Umschlages merken beinahe alle und haben daS Gefühl ?e?K n ^ Puppe ein Bein Floren hat. oder ^ nneisters Anton, wenn er die Welt nicht mehr versteht Also An S «. schon von der grünen Papiernot ergriffen wd. versichern Sc^ daß es nichts auf sich hat Es wird sowieso alles anders m die er ^ Zeit. Herr Lehmann hat keinen Bauch mehr. Herr Meyer em V«m°g-n Herr Schulze ist tapfer geworden und hat einen Orden. Herr Muller ist u Hause g dtieben und Hot eine Million. DieNorddeutsche Mgememe K ^ mr.g geschminkt seit sie sich Serm Hovvinq zu eigen gab und versucht. am Arme dieses ene A'imch Verl-gerhöhen klimmenden Mannes

den Tanzschritt des Wel bla Z materielle Grundlage zu d.e.em m eressa.Um Beginnen ist tragkräftiq. dank dem Vertrage, der Herrn schränkten Gebieter sämtlicher Reklameflächen m sämtlichen Bah ho?m macht, wobei sich der Fiskus ant steht. Herr Hobbmg noch besser und ^ruber nur mit halben Dampf ge ch npft werden kann, da der Fiskus em besseres Geschäft ".acht als früher, und das K d «sm teuren Zeiten ausschlaggebend sem mnß^ Wenn

MI? >>i" ^ ^

nur die Eiftnbawellm^

unter das Zeichen üch^ gerät und soviel Matz ge-

halten wird, daß man s^ nicht mit dem Ttte! eines iiene,i

Abführmittels verwechs lt ^Le^^^^ ..Norddeutsche" dann m

schönen Eifer auf alle Wagen iw so brauchen wir sie ja nicht zu lesen, sondern tonnen das papierreiche Organ beispielsweise auch zum Einwickeln verwenden Die Regierung hat im Kriege mit den Engländern und den Partmen viel gelernt und will ihr Blatt vergrößern und verschönern, da jede andere Macht im Staate für ihre Publizistik sorot die Schwerindustrie sogar sehr. ,ogar sehr. Wenn dabei das geschaffen wird. waS der Politiker bisher vermißte em Organ, aus dem sich jeder ein klares Bild machen kann, wohin d,e politischen Wege der Re­gierung führen sollen, so ist das ein Fortschritt, der der vernunstigen Betrachtung der Politik nur nützen kann Natürlich hat jede Regierung auch ihre Nebenkanale. durch die sie ihre Auffassung in den aroßen Strom der öffentlichen Meinung leitet. Aber das ist kein Ersatz für ein ewnes. modern geformtes Sprachrohr rmt der nötigen Schallkraft. Wenn dann noch tluge Leute hineinsprechen und gescheites hineingesprochm wird, tann's jedem recht sein, der auch, wo die Negierung rm Spiele ist. den Grundsatz des gleichen Rechtes für alle nicht vergißt. Voraussetzung ist immer, daß die Freiheit der übrigen Presse weder innerhalb noch auherha b der Bahnhöfe beeinträchtigt wird Die Freiheit brütet bekanntlich Kolosse aus und da der Deutsche im Kriege ein kolossaler Zeitungsleser gewordmist, wrrd mese Zeit den Beginn einer kolossalen Aufwärtsentwicklung der deutschen Presse buden. Nur kann man auf diesem Gebiet nicht, wie bei uns jetzt gar zu lebhaft versucht wird, dnrch Organisation das Wirken der Persönlichkeit ersetzen. Wenn auch letzt so und so viele lausende fleißiger Staatsdiener jeder Art der Presse zu helfen sich bemühen und Notizen und Material, Auszüge und Meldungen m emem Grenzbotm I 1918 26