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Frühling 1917
Seite
256
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Frühling M?

Aus dunklen Gründen blüht der Tod, Und drüber weht ein altes Tuch Du kennst die Farbe: schwarzweißrot. . . Und alles Leid und alle Qual Wird wach beim ersten Morgenstrahl, Und manches Beten ward zum Fluch!

Und doch und doch wir grüßen ihn.

Den jungen Lenz auf deutscher Erde;

Wir sehen weiße Wolken zieh'n

Und träumen still, daß Friede werde

Und hoffend blicken wir empor

Ins lichte Grün der alten Kronen,

Und wie im Traum vernimmt das Ohr

Das ferne Grollen der Kanonen.

Wie Kranke, der Genesung nah,

Seh'n wir die braunen Ackerkrumen

Und freuen uns der lieben Blumen,

Die unser Knabenauge sah.

So leise streichelt uns der Wind, Als schlafe noch ein Glück im Herzen, Wenn heimlich unter Blütenkerzen Die Träne aus dem Auge rinnt.

Karl Berner

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Brief« werden erbeten unter der Adresse: >« »e» Hrr-uSneier der Gr«nzb»te» i» Berlin-Lichtcrfrlde West, Sternftraß- SS. S»rnl»r,ch»» »,» Herau»geber«: Amt Lichterfeld« «88, de« Verlngs und der Gchrtftl«ttung! Amt «»»»» «S» »e»l»g: «erl-s d«r Wr«n,b»t«n G. m. t. H. in Berlin SV 11, r«m»-lhss«r Ufer SS» »n>«: .Der Reich»»»«»- «.«.». H in verli« SV lt. »»flau«« «tr»i» S0/S7.