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Griechenland : eine politische Skizze auf geographische Grundlage
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Der Aufstieg der Begabten im Lichte der Bevölkerungsbiologie

eröffnet die Möglichkeit, es mit der einzigen Mächtegruppe zu verbinden, a« deren Seite es einer glücklichen, selbständigen Entwicklung entgegengehen kan«. Seit der Erstarkung des politischen Einflusses der Mittelmächte auf der Südost­halbinsel und in Vorderasien bedeutet der Anschluß Griechenlands als eines sudosteuropäischen Endlandes die einzig natürliche Konstellation.

Der endgültige Sieg der Mittelmächte wird ohne Zweifel eine solche Konstellation herbeiführen, obwohl Griechenland heute völlig von der Entente überwunden scheint. Aber Griechenland befindet sich gegenwärtig in schlimmster Zwangslage, die sich, wie zu zeigen versucht wurde, aus der heutigen An­passung des Staates an die geographischen Verhältnisse erklärt. Die Aussicht auf eine durchaus andere Auswertung dieser Verhältnisse in einem durch An­schluß der mazedonisch-albanischen Gebietsteile erweiterten, zu größerer wirt­schaftlicher Selbständigkeit erhobenen und mit umfangreicher Küstenverteidigung ausgerüsteten Griechenland ist voll begründet. Doch nur eine längere Friedens- periode und nicht ein neuer Krieg kann das Land, das noch schwer an den Verlusten wiederholter Kriege an Gut und Blut zu tragen hat, in diesen Zu­stand bringen. Darum bleibt die Neutralität, selbst in unwürdigen Formen, die einzig richtige Maßnahme für die Gegenwart. Ein solches Griechenland wird dann auch ein wertvolles Glied in dem Bund der Mittelmächte und zu­gleich ein wirkungsvolles Vorwerk zur Brechung der britischen Seeherrschaft im östlichen Mittelmeer sein.

Der Aufstieg der Begabten im Lichte der Vevölkerungsbiologie

von vr. meä, W. Unna, zurzeit Feldarzt

ie furchtbare Ernte, die nun seit vielen Monaten schon der Tod unter der Blüte der Nation hält, und die gewaltigen Aufgaben, die nach diesem Kriege der schnellsten und gründlichsten Inan­griffnahme harren, wenn die katastrophalen Ereignisse unserer Tage in ausdenkbarer Zeit überwunden werden sollen, habendem Plane eines Aufstiegs der Begabten, der zuvor ein nur bescheidenes Dasein in den Lieblingsträumereien weniger Sozialpädagogen hatte führen dürfen, recht plötzlich zur Aktualität und allgemeinen Anerkennung verholfen. Alle politischen Parteien sind sich heute im Prinzip ja darin einig, daß der Aufstieg der Begabten als eines ber Mittel anzusehen und zu betreiben ist, die die unserm Gemeinschastslebe»

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