Kriegstagebuch
8. Juni 1916. Rechts der Maas am Gehölz von Thiaumont und zwischen Chapitre-Wald und Feste Vaux starke feindliche Gegenangriffe unter schwerster Einbuße des Feindes zusammengebrochen.
3. Juni 1916. Seegefecht an der flandrischen Küste zwischen unseren Vorpostenbooten und feindlichen Monitoren und Zerstörern, keine Verluste unsererseits. — Eines unserer Seeflugzeuge schießt ein französisches Kampfflugboot ab.
8. Juni 1916. Russische Angriffe bei Kolli, nordwestlich von Tarnopal und am Dnjestr unter schweren Verlusten des Feindes abgewiesen. Die Russen besetzten Luzk.
3. Juni 1916. Den Monte Sisemol und den Monte Castelgomberto erobert, 678 Italiener gefangen, 6 Maschinengewehre erbeutet.
8. Juni 1916. Im Monat Mai wurden 56 Schiffe des Vierverbandes mit 113 000 Tonnen versenkt.
8. Juni 1916. Der italienische Transportdampfer „Principe Umberto" durch österreichische U-Boote versenkt, trotz des Schutzes durch ein Geschwader Zerstörer.
9. Juni 1916. Südwestlich von Fort Douaumont, im Chapitre- Wald und auf dem Fumin-Rücken die Franzosen aus mehreren Stellungen geworfen, westlich der Feste Vaux ein starkes feindliches Feldwerk gestürmt, 28 Offiziere und mehr als 1600 Mann gefangen, 29 Maschinengewehre, 3 Geschütze erbeutet.
9. Juni 1916. ZwischenOkna und Dobrohoutz mehrere schwere russische Angriffe abgewiesen, an der unteren Strypa erreichen die Russen das Westufer.
9. Juni 1916. Italienische Vorstöße zwischen Etsch und Brenta abgewiesen, über weitere 1000 Italiener gefangen.
10. Juni 191S. Das Ministerium Salcmdra mit 197 gegen 153 Stimmen gestürzt.
10. Juni 1916. Westlich Markirch erfolgreiche Patrouillen-Unternehmung.
10. Juni 1916. Südlich von Krewo 100 Russen gefangen. — Ostlich von Kolli am Styr die Russen von den Österreichern über den Fluß zurückgeworfen, 1500 Gefangene, 13 Maschinengewehre genommen. Vordringen der Russen in der Bukowina. Die Russen besetzen rumänisches Gebiet bei Marmoritza.
10. Juni 1916. Am Monte Lemerle 500 Italiener gefangen.
10. Juni 1916. An der Jrakfront versenken die Türken zwei feindliche Kanonenboote und drei große mit Artilleriemunition beladene Schleppkähne. — An der Kaukasusfront bei Amadien russische Kavallerie geschlagen, sie verlieren über 1000 Mann und viel Material.
11. Juni 1916. Nördlich Perthes in der Champagne erfolgreiche Vorstöße in die französischen Gräben, über 100 Franzosen gefangen, vier Maschinengewehre genommen.