Herbcrt George Wells
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Hier liegen die Elemente zu einer Neubelebung unserer verflachenden Geselligkeit, die Möglichkeit zur Herausstellung einer innerlichen Kultur der Persönlichkeit an Stelle des Dandytums, das sich heut oft mit diesem Worte brüstet. Hier aber auch eine Mahnung an die Nichtsalswissenschaftler; was Schiller zu den Künstlern sagt:
„Was in des Wissens Land Entdecker nur ersiegen,
Entdecken sie, ersiegen sie für euch.
Der Schätze, die der Denker aufgehäufet,
Wird er in euern Armen erst sich freun,
Wenn seine Wissenschaft, der Schönheit zugereifet,
Zum Kunstwerk wird geadelt sein —"
es spricht auch heute noch zu den Künstlern des Menschentums.
Herbert George Wells
von Beda prillpp
erbert George Wells leidet gleich anderen englischen Prosadichtern, die ihren Landsleuten und der europäischen Welt Gedankenwerte zu bieten haben, unter den schwierigen Verhältnissen, die bei uns gerade für die führenden Geister der englischen Literatur bestehen. Oberflächliche Sprachkenntnis läßt selbst manchen ernstgerichteten Leser nach der drüben in Massen produzierten leichten Unterhaltungsliteratur greifen; ihre anmutig geschliffenen Dialoge genügen völlig dem aus irgendeinem Grunde gefühlten Bedürfnis der Sprachauffrischung und beschweren das Denkvermögen nicht weiter. Ihnen gegenüber treten die Autoren, die in ihrem Werk die Höhepunkte des englischen Geisteslebens widerspiegeln, zurück. Sie erheben größere Ansprüche. Sie verlangen geistige Mitarbeit von ihren Lesern und künstlerisches Verständnis von ihren Übersetzern. Und in dem löblichen Bemühen, das wirklich Wertvolle in deutscher Übertragung weiten Kreisen zugänglich zu machen, ist durch unberufene Hände viel gesündigt worden. Beispielsweise haben die deutschen Ausgaben der Meredith ° Romane von Felix Paul Greve in ihrem geistlosen Sichanklammern an den Buchstaben alles getan, um das Leben des Originals zu ersticken und das Verständnis des unbequemen Stils zu erschweren.
Herrn Felix Paul Greve sind ja leider auch die Romane der früheren Periode H. G. Wells' verfallen. Daher möge sich der Leser, dem jene Über-