Zur Geschichte der Entwicklung der Arbeitgeberorganisationen in den Aulturstaaten der Gegenwart
von Heinrich Göhring
Als Quellen zu dieser Arbeit dienten: Mitteilungen des Königlichen Kommerzkollegiums in Stockholm, „Arbeidsmarkedet" in Christiania, Statistisk Aarbog 1903, Kobenhavn, Meddelanden fran K. Kommers- iollegii afdelning för arbetsstatistik, 1904, Nr. 1, Stockholm, Ninth Annual Abstract of Labour Statistics of United Kingdom 1901/1902 des Board of Trade (Labour Department), London 1903, Massachusetts Labor Bulletin, März 1904, Bulletin de l'Office du Travail, November- Heft 1904, Bollettino della Lega industriale, Torino 1907, Jahresbericht der Abteilung für Industrie für das Jahr 1910 (Petersburg 1911) und für das Jahr 1911 (Petersburg 1912), Reichsarbeitsblatt, Berlin Jahrg. 1903 bis 1913, Deutsche Arbeiigeberzeitung. Berlin. Schweizerische Arbeitgeber-Zeitung, Zürich und verschiedene andere mehr.
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iel später als in den Kreisen der Arbeitnehmer ist man in denen der Arbeitgeber zu der Einsicht gekommen, Vereinigungen zum Schutze gegen die mächtig heranwachsenden Gewerkschaften der Arbeiterschaft ins Leben zu rufen. Ja in der Regel hat es erst erheblicher Streikbewegungen bedurft, um den Unternehmern die Notwendigkeit von Gegenorganisationen zum Zwecke der Abwehr vor die Angen zu führen. Anlaß zur Gründung von Arbeitgeberorganisationen, wie man sie zurzeit antrifft, hat das Jahr 1890 gegeben, welches sich durch ein ganz enormes Anschwellen der Streikbewegung besonders auszeichnete. Es entstanden die Verbände der deutschen Metallindustriellen, der Verein der Kupferschmiedereien, der Verein der Zigarrenfabnkanten von Hamburg und Umgegend; im Jahre