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Mit den Elfern am 16. August 1870 : unveröffentlichter Brief des späteren Staatssekretär
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Das Blättchen Wegebreit

erst ein zweiter Schuß durch den Oberschenkel zwang ihn, sich aus dem Gefecht zurückzuziehen.

So weit für heute. Wir müssen jetzt gleich wieder ins Bivouak bei Mon- tois rücken, da die 25er hier ins Cantonnement kommen. Mir geht es vor­trefflich. Ich hoffe möglichst bald meinen Bericht vom 17ten ab fortsetzen zu können. Momentan cerniren wir Metz mit 8^/2 Armee-Corps . . .

7^/2 Uhr Nachschr. Ich erhielt nur eine Kugel durch eine Falte des Bein­kleids. Vielleicht kommt es heute wieder zum Gefecht. Die Garnison Metz soll einen Ausfall gemacht haben.

Das Blättchen Wegebreit

von Margarete lvindthorst

Er stand noch, brach zusammen und blickte verstört. Fort sausen die Kugeln von Weißenburg und Wörth. Geronnenes Blut auf der Stirn und ein Loch durch die Jacke, So brachten sie ihn abends in die Baracke.

Um ihn der Arzt und die Schwester ihm Hilfe bot. Er scherzt noch der Todeskugel:Ein Körnchen Schrot." Die Schwester fängt sein rinnendes Blut in der Schale Und blickt in sein Gesicht:Ein tapfrer Westfale!"

Er wendet sich und lauscht, und das Wort wird ihm kund. Er nickt, und die Freude zuckt um seinen Mund. Er will der Heimat Grenze noch enger nennen, Fragt leuchtenden Blicks: Ob sie die Weser kennen?

Rotfleckig und feucht die Binde um Stirn und Brust. Die Wunde brennt. Und ein heißer Tag im August. Ein lauer Trunk für den Durst, und im Fiebertraume Ein Bild: Das Vaterhaus unterm Buchenbaume.