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Die Überwindung des europäischen Nihilismus
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Die Überwindung des europäischen Nihilismus

U)eihe der Kraft

. Helft Götter suchen, helft den Gott uns finden, der auferbaut in Glorie uns umstrahle, schafft Brot und Wein zum hohen Abendmahle der Kraft, zu bauen und zu überwinden.

Rings Scherben nur. Zerbrochen sind die blinden ergreisten Götter, Opfertrank und Schale im krausen Schult verflackerter Fanale. Laßt neuen Rausch die kühle Brust entzünden!

Der graue Tempel stiert mit brandgen Giebeln und iopfgestübt in jahrlang dumpfem Grübeln hocken wir tatlvsz unsere Sinne modern.

Nun auf, dasz neuerregte Kräfte meistre ein Göttliches, das heischend und vegeistre, ob auch in seinem Atem wir Verladern!

Georg I. Plotke

Das Wertproblein

eber die Menschheit hin durch die Jahrtausende tönt die uralte

Frage nach dein Sinne des Lebens. Wozu das alles? Wozu Mühe und Arbeit, Lust und Schmerz? Hat es einen Zweck, hat es einen Wert? Das Getriebe der Welt, der ungeheuere Auf­wand an Kräften, vom Kreisen der Gestirne angefangen bis herab zu deinen: eigenen nüchternen Tagewerke was will das, welchen Zweck hat es, nach welchem Ziele strebt es? Wenn ich es mir sauer werden lasse und mich abmühe, wenn ich das Gute zu tun und der Allgemeinheit zu dienen suche, bleibt davon etwas, schließlich, wenn ich nicht mehr bin, wenn die Erde nicht mehr ist, wenn die Welt nicht mehr ist? Gesetzt, ich habe das meine getan, aber ich bin erfolglos geblieben: darf ich mich trösten, daß es doch Frucht tragen werde, irgendwo, irgendwann oder muß ich mir sagen: es hatte keinen Wert und es wäre besser gewesen, mein weniges zu verprassen?

So tönt die Frage, leise, von vielen überhört, von Generationen nicht beachtet. In der Stille irgendeiner Nacht, auf dem Meere unter dem gestirnten Himmel, am Krankenbette, am offenen Grabe eines Lieben, im Einerlei des