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Staatsangehörigkeitsveränderungen in Kriegszeiten
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Staatsangehörigkeitsveränderungen in Kriegszeiten

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ihren ausführlichen Listen über anerkannte und aberkannte Naturalisationen beredtes Zeugnis ab.

Ist in den vorstehenden Darlegungen auch nur an eine Rückgängigmachung von eigentlichen Einbürgerungen gedacht, so empfiehlt sich daneben eine sorgfältige Überwachung solcher weiblichen Deutschen, welche zu irgendeiner Zeit vor ihrer Heirat einem der uns jetzt feindlichen Staaten angehört haben und gegenwärtig im Vollbesitz der durch Heirat erworbenen Reichsangehörigkeit die ungehinderte Bewegungsfähigkeit in Deutschland und die nur durch die Paßvorschriften be­hinderte Bewegungsmöglichkeit nach dem Ausland und seinen Spionagezentralen genießen. Mindestens erscheint eine Registrierung dieser Personen und eine Zuweisung der angelegten Register an die in Betracht kommenden Stellen, insbesondere an die Paßbehörden geboten. Sicherlich verdienen diese ehemaligen Ausländerinnen, deren Zahl gerade in der letzten Zeit in auffallendem Maße gewachsen ist, keine geringere Aufmerksamkeit der Überwachungsstellen als jene zum Teil bemitleidenswerten, ehemals reichsangehörigen Frauen, die durch Heirat die Nationalität eines der uns jetzt befeindeten Staaten erworben haben und demgemäß von ihrer alten Heimat für die Dauer des Krieges alsfeindlich" behandelt werden.

Deutschland

Es steht mein Baum wohl unter andern Bäumen, Doch dieser Baum ist mir der liebste, beste. Er steht gewaltig, reckt die hundert Äste Und läßt im Wind die tausend Blätter schäumen.

Die Freiheit weht in seinen grünen Räumen Und Wohnung ist für viele, bunte Gäste. Hier bau ich fröhlich an dem eignen Neste, Hier kann ich singen und hier darf ich träumen.

Und hat der Sturm dich wütend angefallen,

Und schreit dich an und schlägt mein Nest zuschanden,

Ich zittre nicht, ich will darum nicht trauern:

Stehst du nur fest, mein liebster Baum vor allen, Und wie du schon Jahrhunderte gestanden. So sollst du neue Ewigkeiten dauern.

Ric von Larlowitz-Hartitzsch