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Maßgebliches und Unmaßgebliches
Bindemittel zwischen stammesfremden Völkern ist, mit eifrigen Bemühungen in dem bis dahin deutschsprachlichen Elsaß die französische Sprache einzuführen. Ohne besonderen Erfolg, obgleich 1842 bereits in den Schulen nur französisch gesprochen werden durfte. Die Schulen konnten der ihnen gestellten vaterländischen Aufgabe nicht gerecht werden, weil damals kein allgemeiner Schulzwang existierte. Nun gab es im Elsaß, durch Oberlins Verwirklichung Pestalozzischer Ideen angeregt, 1810 bereits mehrerorts ähnliche Institute, wie die heutigen Kleinkindergärten. Diese wurden 1333 (ihre Zahl war auf 35 gestiegen) der Schulverwaltung unterstellt. Damit begann die Periode des französischen
Erfolges im elsaß - lothringischen Sprachen- kämpf. Im Jahre 1869 gab es bereits 225 sogenannte sslles ä'asile. Was sie leisteten, beweist die Tatsache, daß in der Zeit von 1862 bis 18S7 die Anzahl der französisch sprechenden Kinder in den Grenzlanden von 14 Prozent auf 64 Prozent stieg, und die Anzahl der ausschließlich deutsch sprechenden von 65 Prozent auf 15 Prozent sank. — „Lxempla tratiunt"! Möchte dies auch im vorliegenden Fall zutreffen, damit die weitesten Kreise unseres Volkes dem deutschen Kindergarten mehr Interesse und Beihilfe zuwenden als bisher. Wir erfüllen damit eine vaterländische Pflicht.
Dr. pliil. Anton Heinrich Rose
Allen Manuskripten ist Porto hinzuzufügen, da andernfalls Sei Ablehnung eine Rücksendung
nicht verbürgt weroen kann.
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