Kriegstagebuch
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Wort der Verachtung wäre ihm zu stark gewesen angesichts des Rassenverrates der Westmächte, angesichts des Winselns und Buhlens seiner Landsleute um die japanische Hilfe*). Wir wissen ja. daß die Ideale und Pflichten der weißen Rasse, die heute einzig noch von Deutschland und seinen führenden Männern hochgehalten werden, von keinem anderen Denker mannhafter und großartiger verfochten worden sind, als von Gobineau.
Es würde über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehen, zu zeigen, wie dieser in seinem Abschiedswerke, der Heldendichtung „Amadis". die weltgeschichtlichen Auseinandersetzungen unserer Tage gerade unter dem Rassengesichtspunkt in einer gewaltigen Allegorie prophetisch vorausgeschaut hat. Das aber möge hier wenigstens noch angeführt werden, was fast noch merkwürdiger erscheinen dürfte, daß Gobineau (in einem Briefe an einen englischen Freund, Wilfrid Blunt) kurz vor seinem Tode sogar das geweissagt hat, daß Germanen es sein würden, welche einst den Gelben verräterisch über das Abendland hereinführen würden.
So weilt heute Gobineaus Geist mitten unter uns: im Amadis hat er die idealen Werte der Menschheit („Ehre, Freiheit. Liebe"), für die das deutsche Volk jetzt in den Kampf gezogen ist, und die unter der Weltherrschaft Englands mit Füßen getreten worden sind, verherrlicht. Er wird uns mit jedem Schütte näherkommen, den wir, wenn uns erst die Führung der Völker anheimgefallen, in der Bahn germanischen Heldengeistes, wie er ihn beseelte, vorwärts tun werden.
*) Ein eigentümlicher Zufall will es, daß der Hauptverkörperer solcher tiefsten nationalen Demütigung, Pichon, in seinen Anfängen Gobineau in Rio noch begegnet ist und ihm damals offenbar die größte Abneigung eingeflößt hat.
Kri egstagebuch
13/19. Januar 1916. In Ostafrika Wird der Feind in zweitägigen Kämpfen bei Jassini geschlagen. Die Engländer verlieren etwa 200 Gefallene, 4 Kompagnien an Gefangenen, 3S0 Gewehre, ein Maschinengewehr und 60000 Patronen. Gesamtverlust des Gegners an Mannschaften etwa 700. Unsere Verluste 18 Europäer tot, 37 verwundet.
21. März 1916. Abgeschlagene französische Angriffe auf die Loretto- höhe, in der Champagne und am Reichsackerkopf.
21. März 1916. Die Russen aus Memel verjagt, zurückgeschlagene russische Angriffe bei Mariampol, bei Jadnorozek, bei Prasznysz und bei Ciechanow.
22. März 1916. Feindliche Flieger beWerfen die offene Stadt Freiburg i. Br. mit Bomben; das Flugzeug zum Landen gezwungen, die Insassen gefangen genommen.