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Die Blume des Florentin Kley. III.
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Heimatmuseen

Hand, und hiermit wie mit der Art ihres Ganges war's, als wolle sie mit einer Rute zwischen die beiden treten. Regine ließ aber erst von dem Burschen ab, als von der anderen Seite her die Eigenschaft als Kellnerin von ihr gefordert wurde. Es waren noch fremde Gäste da, zwischen denen sie Gläser hin und her zu tragen hatte, und es konnte vorkommen, daß wirklich vornehme Stadt­herren an ihren Armen, an ihren starken Hüften herumstrichen, als hätten sie es nötig, ihre Vornehmheit auf diese Weise einmal an diesem gefälligen Mädchen abzustreifen. Die Regine wirbelte Staub auf wie ein neuer Besen. So verlor sie sich. Sie trug sich in Gedanken aber so fest mit dem Kley, als hätte sie den Finger noch in seinem Knopfloch hängen.

Wieschen sagte leise und ungeduldig:Komm doch mit heim. Florin." Die Innigkeit, mit der sie sprach, kam aus so reinster Seele, als steige Duft aus einem Blumenkelch. Sie war sich bis da ihres Weges so unbewußt gewesen, daß sie erschrak, als sie den Burschen ansah und ein Lächeln in seinem Gesicht fand; ganz klein, aber als könne es wachsen, so war dieses Lächeln. Da rief ihr reines Inneres sie an:Was tatest du?"

Der Florentin war mit ihr heimgegangen, und sie hatte leichthin die Stielruten aus ihren Händen weggeworfen. Sie fühlte sich jetzt, als hätte sie sich gegen sich selbst entwaffnet. (Fortsetzung folgt)

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von A, von Auerswald-Heiligengrabe

in Heimatmuseum, das seinem Namen und seiner Aufgabe ent­spräche, müßte in großen Zügen eine Erläuterung, man möchte sagen eine Illustration der Heimat geben, der Erdgeschichte sowohl wie der Menschheitsgeschichte, wie sie sich seit Urzeiten abgespielt hat. Das wäre das Ideal, dem es nachstreben sollte, das Ziel. Nicht minder wichtig aber ist der Weg, der zur Verwirklichung eines solchen Zieles eingeschlagen wird, ja, dieser Weg ist sogar noch wichtiger, als das Ziel selbst.

Gerade bei einem Heimatmuseum kommt es darauf an, daß nicht eine tote Sammlung geschaffen wird, die Fremde vielleicht als Sehenswürdigkeit besuchen und die im übrigen ungenutzt bleibt, hier gilt es ein Werk zu schaffen, von dem tausend Fäden in das Leben laufen, so daß das Leben ganz von selbst, ganz natürlich wieder hereinflutet. Nur eine solche Sammlung dürfen wir ein Heimatmuseum nennen, jede andere ist nur gleichsam als eine Filiale jener