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Heinrich Heine
ferenz die Frage der Verhinderung derartiger Schädigungen, eventuell eine Neutralisierung der türkischen Meerengen prüfen müsse, eingehender Überlegung wert. Wie es scheint ist namentlich Rußland, aus den Vorgängen der letzten Wochen die Konsequenzen ziehend, nicht abgeneigt, den Kabinetten der Mächte dieses Problem zu stellen.
Heinrich Heine
nach ungedruckten Briefen seines Verlegers Von Professor Dr. Werner Deetjen in Hannover-ZValdhausen
m Jahre 1826 besuchte Heine in Hamburg, um die neuen Erscheinungen zu besichtigen, die Buchhandlung von Hoffmann und Campe und traf dabei mit deren Inhaber Julius Campe zusammen. Aus dieser Begegnung erwuchs ein langjähriger geschäftlicher Verkehr, über den wir mancherlei Zeugnisse besitzen. Neue, noch ungedruckte Dokumente fand ich im Nachlaß Jmmermanns, dessen Benutzung und Verwertung mir von der Direktion des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar seit Jahren gütigst gestattet wird. Es sind Briefe Campes an Jmmer- mann, die manche psychologisch und literarhistorisch interessante Mitteilungen über Heine enthalten. Sie beleuchten in erster Linie sein Verhältnis zu Campe, werfen aber auch Streiflichter auf seine Stellung zu bedeutenden Zeitgenossen, wie Jmmermann, Platen, Gutzkow. Manche menschlich sympathische Züge erfahren wir von dem vielumstrittenen Dichter, aber auch anderes, das seinen Gegnern leicht zur Waffe in ihrem Verfolgungskampfe werden kann. Mögen diese Zeilen möglichst unbefangene Leser finden!
Bald nachdem Heine mit Campe in Verbindung getreten war, hatte er seinen neuen Verleger auf den von ihm hochverehrten Jmmermann aufmerksam gemacht, in der Hoffnung, auch diesem, der für eine geplante Zeitschrift nach einem Verlag suchte, damit einen Gefallen zu erweisen. Kurz darauf wandte sich Campe mit folgenden Zeilen an Jmmermann, der damals noch in seiner Vaterstadt Magdeburg lebte:
„Hamburg d. 17 Octobr 1826: Herr Dr. Heine gab mir den Auftrag an Sie, mein verehrter Herr Criminalrichter! ein Expl. des 3^ Bandes der Wiener Jahrbücher der Lit. 1826 zu senden.
Mit lebhafter Freude erfülle ich diesen Befehl u. wünsche Ihnen von Herzen Glück dazu, daß Sie diesen Rezensenten gefunden haben; der stets mit Würde und Sachkenntniß seine Jünger behandelt.