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Reichspiegel :
(Vom 26. Juni bis 2. Juli)
Seite
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Reichsspiegel

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Der Ultimo ist vorüber. Er hat einige bemerkenswerte Erscheinungen mit sich gebracht. Die an: meisten erörterte war die, daß sich Geld über Monats­ende außerordentlich teuer stellte. Infolge des bekannten Zinszuschlages der Neichsbank forderten nämlich die Geldgeber für Darlehen über Monatsende den üblichen Zinssatz plus Zuschlag der Neichsbank. Hierdurch stellte sich Geld für wenige Tage auf 15 bis 17 Prozent, also einen Satz, der für gewöhnliche Verhältnisse unerhört hoch bezeichnet werden muß. Es hat sich also die Vermutung bestätigt, daß die Maßregel der Reichsbank zunächst den Geldgebern, das heißt in erster Linie den Banken, zum Vorteil gereichen werde. Es kann ja keine Rede davon sein, daß sie selbst die gleichen Zinsen an die Reichsbank hätten vorauslegen müssen aber sie ergriffen gern die Gelegenheit, eine kräftige Geldverteuerung durchzusetzen. Welchen Einfluß die Neuerung auf den Status der Reichsbank gehabt hat, läßt sich augenblicklich noch nicht mit Sicherheit beurteilen; jeden­falls sind die Lombarddarlehen gegen die Parallelmonate stark vermindert; dagegen werden die Diskonten entsprechend gestiegen und eine Verminderung der Inanspruchnahme überhaupt nicht eingetreten sein. Ein völlig zutreffendes Bild über die Lage des inländischen Geldmarktes läßt sich nicht gewinnen, weil außerordentlich hohe ausländische Guthaben hier unterhalten werden; man schätzt den Betrag auf eine halbe Milliarde. Dies macht sich in einem ungewöhnlich niedrigen Stand der ausländischen Wechselkurse geltend. Trotzdem hat anscheinend die Reichsbank keine Gelegenheit gehabt, Geld in größeren Mengen aus dem Auslande an sich zu ziehen. Eine wenig erfreuliche Begleiterscheinung der Geld­verhältnisse war der Rückgang unserer Reichs- und Staatsanleihen. Aller Bemühungen um die Kursbesserung unserer inländischen Fonds ungeachtet, senkt sich das Kursniveau derselben immer von neuem. Und doch kann diese Erscheinung niemand befremden: sie ist das Widerspiel der allgemeinen Geld- und Kreditanspannung. Unsere Anleihen teilen in dieser Beziehung das Schicksal der englischen Konsols. Spectator

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von Dr. A. Slarvan. Herausgeben »on Dr. E. H.

Schmitt. Heidelberg, L. M. Waibel 6 Co. Tolstoi, Leo: Über die Wissenschaft, lw°rs-ht

von Dr. A. Skarvan. Herausgegeben von Dr.

E. H. Schmitt. Heidelberg, L. M. Waibel 6 Co. v. Mellcilthi», Henning: Was Pr ° usz - n - Dentsch -

laud und seiner Armee not tut. Leipzig,

Edmund Dcmme. M. 0.00. Coulin, Dr. Alexander: V° s-st i g nng S h o h eit nnd

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