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Westkanadas Eintritt in die Weltwirtschaft
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Wirkliche Schäden in der preußischen Verwaltung

Seezeichen. Die Kompasse auf eiserneil Schiffen hätten immer ihre Tücken, in so hohen Breiten aber vollends. Das Schlimmste sei, daß die Schiffe immer mit Treibeis rechnen müßten, so daß sie einer tiefgehenden, geschützten Schraube bedürften. Mit einem Tonnengehalt von etwa 2000 das sind kleine Schiffe sei die Größe begrenzt und daher die Kraftersparnis eingebildet. Das Ausland hat zunächst als Unbeteiligter diesen Streit mit anzusehen. Sein Ausfall dürfte jedoch weithin seine Wirkungen erstrecken.

Wirkliche Schäden in der preußischen Verwaltung

i.

ei meinen Untersuchuugen über die Zustände in der preußischen Verwaltung") bin ich davon ausgegangeil, daß die Leistungen der Verwaltung immer abhingen von der Tüchtigkeit der Ver- waltungsbeamten, und dieser genau entsprächen. Ich habe nun schon in meinen frühern Artikeln, namentlich im zweiten, aus­geführt, daß die Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der höhern preußischen Ver- waltungsbeamten durch zwei Gebrecheil beeinträchtigt würden, die seit Jahr­zehnten allmählich den Verwaltungsdienst ergriffen hätten. Es sind dies Dilettantismus und Nepotismus, oder auf gut deutsch Stümpertum und Günstlingswirtschaft. Ich meine damit, daß wir nicht mehr Fachmänner sind, da wir nicht die gründliche und allseitige fachmännische Ausbildung und Schulung haben, ohne die wir den gewaltig gesteigerten Aufgabeil der Verwaltung nicht gewachsen sein könneil. Die Günstlingswirtschaft bedeutet, daß in den Per- sonalfragen der Verwaltung nicht mehr sachliche Gründe allein den Ausschlag geben, wie es geboten wäre, sondern allerhand persönliche Erwägungen und Strebungen, so daß die Entscheiduugen nur allzu häufig vom Zufall, namentlich von zufälligen persönlichen Beziehungen beeinflußt werden. Dadurch wird die für jeden Fortschritt so überaus wichtige sachgemäße Auslese der Besten und Tüchtigsten mehr oder weniger vereitelt. Ich muß der Vollständigkeit halber auch hier noch einmal auf diese Dinge eingehn, wobei ich für weitere Einzel­heiten auf meine frühern Artikel verweise.

Das heutige Beamtentum der preußischen Verwaltung ist eine Schöpfung der Könige Friedrich Wilhelms des Ersten und Friedrichs des Großen, nanlentlich des ersteren. Diese beiden Herrscher waren, wie sie oft und scharf ausgesprocheu

") Vgl. Die Not der preuszischcn Verwaltung,Grenzboten" 1910 Heft 3 und die Fortsetzungen Heft 4, 7, 15, 16 und 18>