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Im Flecken : Erzählung aus der russischen Provinz : viertes Kapitel : eine Landpartie
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Maßgebliches und Unmaßgebliches

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Aber, Tit Grigorjewitsch," widersprach die Frau während des Einsteigens, »wie geht dasl Offen in der Sonne und im Staubel"

Nu, nu, gut. Da ist weiter nichts zu reden. Pflanze dich."

Und dul" wandte er sich an Schejin.Fährst du nicht mit?"

Nein, ich danke," lächelte der grüßend.Ich muß das Haus hüten und die Tochter erwarten."

Tit Grigorjewitsch, wie du sprichst!" ließ sich wieder die Frau vernehmen. Die Kutsche ist doch nur sür vier Personen."

Nun, da haben wir es!" versetzte der Kaufmann und half den Mädchen in den Wagen.Sie kann sogar rechnen! Eh, Mütterchen! Du nimmst freilich fast zwei Plätze ein, und deine Tochter hat neben dir kaum Raum; aber Seine Wohl­geboren und sein Fräulein sind so dünn, daß sie bequem mit mir zusammen in einer Reihe sitzen könnten. Die Kutsche ist, Gott sei Dank, von alter Art, kein so schmaler Kasten, wie man sie jetzt baut. Und zur Not könnte ich auch eines der Mädchen auf den Knien halten."

Uff, die Hitze!" rief er, als er Platz nahm.Man kommt wie in die Bade­stube. Und die Flöhe, die ich von den Weibern auffangen werde!"

Aber Papa! Tit Grigorjewitsch!" riefen die Tochter und die Mutter, während er den Schlag schloß und die Pferde anzogen.

(Fortsetzung folgt.)

Maßgebliches und Unmaßgebliches

Reichsspiegel Berlin, 30. Oktober 1910.

Die Haltung der Negierung Nationalpolitische Erziehung der Jugend Jungliberale, Unternehmer und Konservative Das Dienstalter der Offiziere Mehr Unteroffiziere!

Die Verhältnisse in der inneren Politik haben sich in den abgelaufenen acht Tagen in nichts geändert. Die abwartende Haltung des Herrn Reichskanzlers lichtet weiter die Reihen derer, die stets schon aus prinzipiellen Gründen gern Verteidiger der jeweiligen Regierungspolitik sind, und macht die Tätigkeit der Regierungsorgane unsicher. Sie zwingt die Führer der Mittelparteien, die Wege weiter zu wandeln, die ihnen je nach Lebensanschauung und Temperament heute als die geeignetsten erscheinen, um ihr Ansehen im ernstlich beunruhigten Bürgertum zu erhalten und um zu verhindern, daß die in der Haltung der Negierung liegende Gefahr der Anarchie nicht die einzelnen Parteikadres zertrümmere. Wenn wir erneut auf die Gefahr hinweisen, so denken wir weniger an die sich mehrenden Straßenkrawalle, in dieser Hinsicht ist die Betätigung der staatlichen Organe unbedingt fester geworden. Wir denken an den Mangel einer Regierungsparole, der aus dem Schweigen des Herrn Reichskanzlers hervorzugehen scheint, im Lande hat man die Ansicht, die Regierung wisse nicht, was sie wolle! An dieser