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von seinem hochgesteckten Ziele war, bleibt der Streit, ob er künstlerisch scheiterte oder nicht, ein müßiges Beginnen. Gewiß hat 'er in den letzten Jahren im Bestreben, seinen Arbeiten den Charakter des Hervorgebrachten zu nehmen, um ihnen den des gesetzmäßig Gewordenen zu verleihen, der wahren Kunstvollendung, fast alle seine Bildwerke verquält und der Vernichtung nahe gebracht; aber es besteht kein Grund, daraus zu folgern, ^daß ihm die Kraft versagt geblieben wäre, das Höchste zu leisten, wenn es ihm vergönnt gewesen wäre weiterzuleben. Wie dem auch sein mag, gewiß ist, daß das getrübte, unvollendete und zerstückte, lückenhafte, in bedeutenden Teilen fragmentarische Lebenswerk Maröes' zu unsern wichtigsten Besitztümern zählt. Mit Recht sagt der Prospekt über die Buchpublikation, daß der ungebrochene Idealismus des Kämpfers Maröes uns einen neuen Maßstab für das Sittliche verheißt, und daß sich dem unausbleiblichen Einfluß des Künstlers auf die Malerei das Beispiel einer von keiner Kleinheit getrübten Seele gesellt; ein Beispiel, das weit über die enge Sphäre des Kunstproblems hinausragt. Mich dünkt es ein gutes Zeichen der Zeit, daß in ihr dem Andenken eines großen Deutschen ein so schönes Denkmal errichtet werden konnte, wie die dreibändige Publikation mit ihren ungefähr 1200 sehens- und lesenswerten Seiten eins darstellt.
Erstaunlich ist der in Anbetracht des Gebotenen überaus geringe Subskriptionspreis von 60 Mark für das dreibändige Werk, von dem der erste Band die eingehende Biographie, die Darstellung der Entwicklung und die kritische Würdigung der künstlerischen Arbeit Maröes', der zweite Band den Katalog aller dem Verfasser Meier-Graefe bekannten Gemälde und' Zeichnungen neben deren farbenanalvtischen Beschreibung, der dritte Band die Briefe von Maröes' an Bayersdorfer, Böcklin, Bohrn, Conrad Fiedler, Adolf Hildebrand, Georg v. Markes, Graf Schack, Arthur Dolkinann u. a., die den ersten Band ergänzenden Notizen und die Bibliographie enthält.
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Von männlicher Seite wird den Frauen vorgeworfen, daß M so viel von Frauenrechten, nie aber von Frauenpflichten redeten. Der Vorwurf fällt in sich zusammen. Als ob man nötig hätte, über das zu sprechen, was man in Jahrtausenden bewiesen hat!
Es gibt nichts Trennenderes als etwas Unausgesprochenes zwischen zwei Menschen^ — Etwas, was der eine weiß, der andere nur empfindet und das unüberwindlicher, als die festeste Scheidewand, nicht zuläßt, daß sie sich die Hände reichen.