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Rußland und England in Persien. 1
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Line Lrsatzsteuer

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Von Eisenbahnen zurück. Zehn Jahre später war der Einfluß Rußlands jedoch so stark geworden, daß die persische Regierung genötigt war, ungeachtet der englischen Gegenbestrebungen Rußland das Monopol für den Bau von Eisen­bahnen zuzugestehn. Dieses Monopol wurde dann 1898 wieder erneuert.

Rußland hat jedoch dieses Privilegium noch nicht ausgenutzt und sich, von einem Projekt zum andern übergehend, bis jetzt auf den Bau einer Kunststraße nach Jsfahan beschränkt, wo die Straßen von Buschir und Bender- Abbas zusammentreffen.

In der Erkenntnis der unabweisbaren Notwendigkeit, verschiedne Reformen durchzuführen, hat die persische Regierung 1898 ihr Zollwesen einem Belgier anvertraut und sich an französische Kapitalisten gewandt, um eine Anleihe von fünfzig Millionen Franken aufzunehmen. Diese Anleihe konnte jedoch nicht zu­stande kommen, da die französischen Kapitalisten als Entgelt das Monopol für sämtliche industriellen Unternehmungen in Persien forderten, eine Forderung, deren Genehmigung natürlich auf den schärfsten Widerstand Rußlands gestoßen wäre. An Stelle dieser Anleihe wurde in Persien eine russische Bank er­richtet, die vom russischen Staate finanziell unterstützt wird. Dieser Bank sind sämtliche Unternehmungen in Aserbeidschan, der reichsten Provinz von Persien, anvertraut. Außerdem hat die russische Regierung schon mit den Vorarbeiten für die Eisenbahn Dschulfa - Täbris - Hamadan mit Abzweigung nach Teheran begonnen. Diese Bahn soll dann später nach Jsfahan-Kirman- Bender-Abbas fortgeführt werden.

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Eine (Lrsatzsteuer

ie Finanzkommission des Reichstags hat die Gas-, die Elektri- zitäts- und die Jnsemtensteuer abgelehnt, die Reichsregierung wird sie nach den von ihren Vertretern abgegebnen Erklärungen nicht aufrecht erhalten, weil die Stimmung im Reiche durchaus gegen ^ diese Steuern ist. Es wird aber notwendig, für den Ausfall, der dadurch entsteh» wird, Ersatz zu schaffen; es müssen demnach etwa 83 Mil­anen Mark neue Steuern geschaffen, oder es müssen bestehende Steuern erhöht Werden, denn die Regierung hatte den Ertrag aus der Gas- und Elektrizitäts­steuer mit 50 Millionen und den der Jnseratensteuer mit 33 Millionen Mark gerechnet. Bei der Schwierigkeit, Steuern zu finden, die einen ordentlichen Ertrag liefern, dabei aber niemand drücken und keinem lästig fallen, sei auf eine Quelle hingewiesen, die annähernd diesen Erfordernissen entspricht.

Nach dem im Jahre 1908 erschienenen Statistischen Jahrbuch fürs Deutsche ^ich ist Ende des Jahres 1905 bis dahin geht die Statistik in den Grenzboten II 1909 «1