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Der Rastatter Gesandenmord am 28. April 1799
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Sie deutsche Shakespeareübersetzung

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und raschen Änderung zuzuschreiben, die sich auf dem Schauplatze des Mordes herausgestellt habe. Das Verbrechen war in einigen Augenblicken ausgeführt, und die Mörder gingen gerade daran, zu plündern, als die Erscheinung der Szekler sie zur Flucht in den Wald trieb, wohin ihnen, wie die Tatsachen bewiesen haben, die Husaren nicht zu folgen imstande waren.

Herr Amon von Treuenfest ist auf Grund dieser Tatsachen der Über­zeugung, daß er das Recht hatte, in der von ihm geschriebn«» Regiments­geschichte zu versichern, die Szekler Husaren hatten den Mord nicht be­gangen.

Derselben Ansicht, daß die Szekler Husaren unschuldig sind, das Protokoll von Villingen also richtig ist, ist auch Hauptmann Criste, dessen Ermächtigung Mr Veröffentlichung einiger Aktenstücke aus denMitteilungen der Kriegs- archive von Wien" der Verfasser des vorstehenden Aufsatzes die Möglichkeit verdankt, seine Ansicht darzulegen. L. v. h.

T>ie deutsche Hhakespeareübersetzung

von Professor vi, A. Schröer i» Köln am Rhein 2

ie neuen und neusten deutschen Shakespeareausgaben zeugen von dem schönen, unermüdlichen Eifer, mit dem man sich in Deutschland um ein richtiges Verständnis Shakespeares bemüht, aber man darf sich nicht wundern, daß das deutsche Publikum dadurch erst recht beunruhigt und kopfscheu wird. Wenn ein Shakespearecnthusiast, der noch dazu die seltne Eigenheit hat, sich diese Bücher selbst zu kaufen, glaubt ein übriges getan zu haben, indem er sich eben erst °le neuste, beste Ausgabe, die von Conrad für 15 Mark gekauft hat, und ^venn nun gleich wieder eine neue, womöglich noch bessere zu erscheinen beginnt, °le die Kleinigkeit von 60 oder 175 Mark kosten soll, und wenn er nun hören muß, auch diese sei keineswegs fehlerfrei so sieht er ja einen wahren Rattenkönig von verbesserten, revidierten, neuverbesserten, neurevidierten und Wahrscheinlich noch immer nicht fehlerfreien Übersetzungen vor sich ja, wo «oll denn das hinaus?! Wäre es da nicht berechtigt, den Herren Philologen zuzurufen: Bringt doch die Sache erst unter euch gründlich ins reine, und ^enn ihr damit fertig seid, dann kommt wieder mit einer neuen Übersetzung, '"zwischen wollen wir Laien uns mit der alten behelfen! Und dieser Vorschlag trifft in der Tat das richtige.