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Die vier
Molo zum Anlegen. Der alte Kriegshafen noch weiter westlich ist in die Befestigung einbezogen; vier Meter dicke Mauern schützten ihn einst, und rechts und links von der Einfahrt und in den Knicken der Mauer ragten starke Rundtürme auf; jetzt ist er, wie gesagt, versandet. Es scheint, als ob die Kolonisten bald, nachdem sie Thasier geworden waren, mit der griechischen Ansiedlern so oft eignen staunenswerten Tatkraft den ganzen Höhenzug, der schon natürlichen Schutz bot, befestigt haben. Jedenfalls war er am Ende des sechsten Jahrhunderts v. Chr. zur Stadt gezogen. Vom Nordkap über die Höhe hin, dann nach Südwesten hinab in die Ebene, weiter nach Nordwesten zum Meere und am Strande hin zum Nordkap lief die Mauer, die sich noch mit völliger Sicherheit verfolgen läßt. Zwei Tore öffneten sich gen Süden, sicherlich eines nach Westen und eines zum Hafen, der auch nach der Stadt zu ummauert gewesen sein wird; auch mit der weiten Reede muß eine Verbindung bestanden haben. Zuerst war es eine Lehmziegelmauer mit einem Steinfundament von 1 bis 1^ Meter Höhe und 1,80 Meter Dicke. Auf der Höhe im Osten haben sich Reste des Sockels aus schön gefügten polygonalen Blöcken erhalten. Als aber im Jahre 494 Histiaios von Milet in der letzten Zeit seiner Abenteurerlaufbahn einen Handstreich auf die Stadt versucht hatte, wurde fast ringsherum die alte schwächere Befestigung durch eine feste Steinmauer ersetzt, die bei etwa zwei Meter Dicke sicherlich fünf Meter hoch und mit Türmen bewehrt war. Ein gigantisches Werk; in den im Südosten erhaltnen Partien das schönste Wahrzeichen altthasischer Macht. Mit berechtigtem Stolz setzte einer der Steinmetzen, Parmenon, auf einen Block von 3,30 Meter Länge und 1,60 Meter Höhe seinen Namen. Zahlreich sind die Versatzmarken und die Steinmetzzeichen in dem einheimischen Alphabet, in dem zum Beispiel Ä kurzes O und <? langes O bedeutet; im Laufe des fünften Jahrhundert wurde es allmählich durch die ionischen Zeichen verdrängt, eher als das attische in Athen. Große eingeritzte Augen sind Amulette wie einst der Phallus an Stadtmauern. Mühsam klettert man zwischen Fels und Gebüsch dem vielfach überwachsnen Mauerlauf nach; immer wieder raschelt eine Schlange, bewegt sich langsam eine große Schildkröte. Wie von Kyklopen gefügt steht ein Tor auf der Höhe; über drei Meter lang und einen Meter hoch ist der halb roh gelassene Deckstein. Es steckt tief in der Erde, und eine gewaltige Platane breitet ihre Zweige darüber.
T>ie Vier
Line Schulgeschichte von Gskar Thiergen
>as sag ich dir, Junge: wenn du noch einmal eine schlechte Zensur 'heimbringst, schlage ich dich bis aufs Blut!
Mit diesen tröstlichen Worten entließ Professor Erler seinen elf- I jährigen Sohn Helmut in die Schule, während er selbst sich an seinen Schreibtisch setzte, um eine wissenschaftliche Arbeit zu vollenden. Der Knabe wanderte durch die Straßen der Stadt nach dem Gymnasinm, dessen Sexta er besuchte, indem er mit innerm Beben die Worte des Vaters erwog, die. wie er Wohl wußte, keine leere Drohung enthielten. Ach! und heute sollte das gefürchtet- Rechenextemporale geschrieben werden! Nicht, daß er sich vor dem Rechnen gefürchtet hätte. Er war ziemlich sicher in seinen vier Spezies, aber die Vorteile, die der Lehrer sie zwang anzuwenden, machten ihm endlose Mühe. Er verstand noch nicht, daß mit diesen Vorteilen ein gut Stück
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